Offenes Ohr für die Anliegen des Handwerks

Veröffentlicht am 28.04.2017 14:29 von Redaktion

Pressemitteilung

28.04.2017

 

Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen lud handwerkspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ralph Bombis zum Gedankenaustausch mit Spitzenvertretern der Innungen ein / Dialog mit Politiker zeigte drängende Anliegen des Handwerks

Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Christian Sprenger (r.) und Hauptgeschäftsführer Ass. Joachim Susewind (l.) begrüßten den handwerkspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ralph Bombis MdL sehr herzlich bei der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.

Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Christian Sprenger (r.) und Hauptgeschäftsführer Ass. Joachim Susewind (l.) begrüßten den handwerkspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ralph Bombis MdL sehr herzlich bei der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.

Themen der Landes- und Bundespolitik standen am Mittwoch im Mittelpunkt eines offenen Gedankenaustauschs zu dem die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen den handwerkspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ralph Bombis MdL eingeladen hatte. Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Christian Sprenger und Hauptgeschäftsführer Ass. Joachim Susewind begrüßten den Gast sehr herzlich in den Räumen der Kreishandwerkerschaft an der Langen Reihe in Dortmund-Körne. Vor Innungsgeschäftsführern und Obermeistern stellte Ralph Bombis anschließend in einem Impuls-Referat die Arbeit der Enquetekommission VI des Landtags NRW „Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen gestalten“ vor, die im März die Ergebnisse ihrer knapp zweijährigen Arbeit präsentiert hatte. Als ehemaliger Vorsitzender der Enquetekommission erläuterte Bombis die wichtigsten Schwerpunkte der insgesamt 171 Handlungsempfehlungen der Kommission: Digitalisierung und Infrastruktur, Wettbewerbsbedingungen und Bürokratie sowie Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung.

Klares Bekenntnis zum Handwerk

Der handwerkspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ralph Bombis referierte vor den Spitzenvertretern der Innungen zu den Empfehlungen der Enquetekommission VI des Landtags NRW „Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen gestalten“.

Der handwerkspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ralph Bombis referierte vor den Spitzenvertretern der Innungen zu den Empfehlungen der Enquetekommission VI des Landtags NRW „Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen gestalten“.

„Ich glaube, dass die Arbeit jetzt erst anfängt“, so der FDP-Politiker. Es müsse ein neues Bewusstsein für das Handwerk als Grundlage oder Alternative einer akademischen Karriere geschaffen werden, um den künftigen Fachkräfte- und Nachfolgebedarf im Handwerk abdecken zu können. „Der Meister als Kernkompetenz ist dafür eine wichtige Voraussetzung“, so Bombis. „Die Enquetekommission hat sich fraktionsübergreifend klar zum Meisterbrief bekannt.“ Einen Stab für das Handwerk brach der Politiker auch bei der Digitalisierung. Es müsse in den politischen Diskussionen in NRW nicht nur um „Industrie 4.0“, sondern auch um „Handwerk 4.0“ gehen. Bestehende Lücken bei der Digitalisierung müssten, gerade auch im Vergleich zum Ausland, dringend geschlossen werden. In Bezug auf die Aus- und Weiterbildung bekannte sich Bombis klar zum Dualen System. Es müsse eine stärkere – auch finanzielle – Gleichbehandlung der Bildungseinrichtungen des Handwerks geben, um die berufliche Ausbildung zu stärken.

Offenes Ohr für brennende Themen

In der Diskussion stand Ralph Bombis MdL (FDP) den Spitzenvertretern der Innungen Rede und Antwort.

In der Diskussion stand Ralph Bombis MdL (FDP) den Spitzenvertretern der Innungen Rede und Antwort.

Bei der anschließenden Diskussion zeigte sich Ralph Bombis als Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk offen für die drängenden Anliegen des Handwerks. So plädierte er dafür, das Tariftreue- und Vergabegesetz ebenso abzuschaffen wie das Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (sog. „Hygiene-Ampel“), da beide keinerlei positive Wirkung hätten und das Handwerk massiv belasteten. Die aktuelle Diskussion um Dieselfahrverbote, die von den anwesenden Zuhörern sehr emotional vorgetragen wurde, halte er – so Bombis – für eine „Gespenster-Diskussion“, die versachlicht werden müsse: „Die Diesel-Auseinandersetzung muss in den Gesamtkontext eingebunden werden – ich werde mich dafür einsetzen, dass es Ausnahmeregelungen für handwerklich genutzte Fahrzeuge gibt.“

Anliegen auch im Gepäck für Berlin

In Bezug auf die von den anwesenden Obermeistern beklagte ausufernde Bürokratie sprach Bombis sich für die Schaffung eines Normenkontrollgesetzes auf Landesebene aus. „Das Maß der Erträglichkeit ist erreicht“, so der FDP-Sprecher. Gleichzeitig forderte er die anwesenden Vertreter des Handwerks auf, sich selbst für die Empfehlungen der Enquetekommission stark zu machen und den Druck auf Politiker zu erhöhen, um die Empfehlungen zur Umsetzung zu bringen. In Richtung Landtags- und Bundestagswahl versprach er abschließend: „Wenn ich erneut in den Landtag gewählt werde, dann werde ich mich für die Umsetzung der Kommissions-Empfehlungen im Sinne des Handwerks einsetzen und ich weiß, dass auch Christian Lindner die Empfehlungen mit in den Bundestags-Wahlkampf nach Berlin nimmt.“

 

Kontakt und Nachfragen:

Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Hauptgeschäftsführer Ass. Joachim Susewind
Lange Reihe 62
44143 Dortmund
Tel.: 0231 5177-112
Fax: 0231 5177-196
E-Mail: stezaly@handwerk-dortmund.de
www.handwerk-dortmund.de

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