Fleischer hoffen auf das Ende der „Hygiene-Ampel“

Veröffentlicht am 24.05.2017 12:30 von Redaktion

Pressemitteilung der Fleischer-Innung Westfalen Mitte

 

Dortmund, 24.05.2017

 

Aufforderung an CDU und FDP, Belange des Lebensmittelhandwerks bei den Koalitionsgesprächen nicht zu vergessen / Fleischer: Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) war Fehlentscheidung und muss weg.

 

Mit dem Abtritt der GRÜNEN von der politischen Bühne in NRW hofft das Fleischer-Handwerk auch auf die Annullierung des im Februar beschlossenen Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetzes (KTG), der so genannten „Hygiene-Ampel“. „Der grüne Verbraucherminister Johannes Remmel, der maßgeblich für die Einführung des Gesetzes verantwortlich war, hat für seine falsche Politik bei der Landtagswahl die längst überfällige Quittung bekommen. Es muss jetzt darum gehen, die Fehlentscheidungen der Vergangenheit auch rechtlich zu korrigieren. Wir fordern CDU und FDP auf, die Anliegen des Lebensmittelhandwerks bei den jetzt laufenden Gesprächen mit auf die Tagesordnung zu setzen“, so Dirk Klusmeier, Obermeister der Fleischer-Innung Westfalen Mitte, die für die Städte Dortmund, Hagen, Hohenlimburg, Breckerfeld und Herdecke zuständig ist. „In der Opposition haben CDU und FDP sich mit dem Handwerk solidarisch gezeigt und sich gemeinsam mit uns gegen das Gesetz gestellt“, ergänzt Innungs-Geschäftsführer Ludgerus Niklas. „Jetzt ist es an der Zeit, die Signale auf `Halt´ zu stellen.“

 Auch hygienisch einwandfreien Betrieben droht das „Aus“

Nach dem im Februar von der rot-grünen Landesregierung beschlossenen Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) müssen Betriebe, die der Lebensmittelüberwachung unterliegen, die Prüfergebnisse der staatlichen Lebensmittelkontrollen an ihren Eingängen für den Verbraucher öffentlich sichtbar aushängen. Das Lebensmittelhandwerk hatte mehrfach kritisiert, dass schlechte Beurteilungen auch durch rein formale Fehler der Betriebe zustande kommen können. „Wir stehen für gute Qualität aus Tradition und wehren uns nicht gegen Kontrollen“, so Ludgerus Niklas. „Aber wenn unseren Betriebe wegen behebbarer Formfehler die Kunden ausbleiben und letztendlich das `Aus` droht, dann können wir das nicht hinnehmen.“ Den Zorn der Fleischer-Innung hatte die alte NRW-Landesregierung auch durch fehlende Gleichbehandlung auf sich gezogen. Denn für Fleischprodukte in Supermärkten oder aus anderen Bundesländern gelten die Regeln so nicht.

 

Kontakt:

Fleischer-Innung Westfalen Mitte

Geschäftsführer Ludgerus Niklas

Lange Reihe 62

44143 Dortmund

Tel.: 0231/5177-140

Fax: 0231/5177-197

E-Mail: niklas@handwerk-dortmund.de 

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