„Wurst muss Wurst bleiben“

Veröffentlicht am 18.10.2017 14:32 von Redaktion

Pressemitteilung der Fleischer-Innung Westfalen Mitte

 

18.10.2017

 

„Wir im Fleischerhandwerk wissen genau, was in unserer Wurst ist. Bei Fleischersatzprodukten muss man da schon sehr genau hinsehen“, betonen Ludgerus Niklas (l.), Geschäftsführer der Fleischer-Innung Westfalen Mitte, und Dirk Klusmeier, Obermeister der Fleischer-Innung Westfalen Mitte.

Fleischer-Innung Westfalen Mitte unterstützt Forderungen des TÜV SÜD nach einer rechtlichen Klarstellung bei Fleischersatzprodukten / Verbraucher sollten Zutatenliste genau lesen

Auf große Zustimmung stößt bei der Fleischer-Innung Westfalen Mitte eine gestern veröffentlichte Pressemitteilung des TÜV SÜD. Darin informiert die Institution über pflanzliche Fleisch- und Wurstalternativen und spricht sich für eine rechtliche Klarstellung aus.

 „Bisher dürfen Wurst, Schnitzel und Steaks aus Pflanzenrohstoffen noch genauso heißen wie Fleischprodukte“, empört sich Obermeister Dirk Klusmeier. „Dass das so nicht geht, ist im Juni vom Europäischen Gerichtshof bereits für die Bezeichnungen Milch, Käse, Butter und Joghurt entschieden worden. Nur bei Fleisch- und Fleischersatzprodukten gibt es eine solche Klarstellung derzeit noch nicht. Da kann es zu Verwechslungen und Verwirrungen beim Verbraucher kommen. Wir sind der Ansicht: Wurst muss Wurst bleiben.“

 

Den Ratschlag des TÜV SÜD an Verbraucher, beim Einkaufen einen genauen Blick auf die Zutatenliste zu werfen, kann der Obermeister nur unterstreichen. „Wir im Fleischerhandwerk wissen genau, was in unserer Wurst ist. Für unsere Produkte gibt es seit Jahrzehnten Leitsätze des deutschen Lebensmittelbuches, was die Beschaffenheit und Zusammensetzung angeht. Und für die Qualität bürgt das Fleischer-Handwerk“, so Klusmeier. „Bei Fleischersatzprodukten muss man da schon sehr genau hinsehen. Und wer ist schon Experte für die vielen exotischen und kreativen Zutaten?“

 

So sieht das auch der TÜV SÜD. Nach seinen Angaben „unterscheiden sich die diversen Ersatzprodukte nicht nur hinsichtlich der Art der Zutaten, sondern auch bezüglich der Inhaltsstoffe, der Herstellungsprozesse und der zugesetzten Geschmacksstoffe.“ Hinter der Produktbezeichnung können sich nach Aussagen der Institution auch allergene Zutaten verbergen wie Soja, Hühnereiweiß, Getreide, Sellerie und Lupinen. Der TÜV und Obermeister Klusmeier empfehlen Verbrauchern deshalb einen genauen Blick auf die Deklaration.

 

Pressemitteilung des TÜV SÜD unter : http://www.gesundheit-adhoc.de/tuev-sued-informiert-ueber-pflanzliche-fleisch-und-wurstalternativen.html

 

 

Kontakt:

Fleischer-Innung Westfalen Mitte
Geschäftsführer Ludgerus Niklas
Lange Reihe 62
44143 Dortmund
Tel.: 0231/5177-140
Fax: 0231/5177-197
E-Mail: niklas@handwerk-dortmund.de

 

Obermeister Dirk Klusmeier
Hagener Str. 259
44229 Dortmund
Tel.: 0231 730847

 

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