Machbarkeitsstudie gibt grünes Licht für die Entwicklung von Industrie- und Gewerbegebiet "gate.ruhr"

Veröffentlicht am 15.11.2017 22:25 von Redaktion

Marl (idr). Aus dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Auguste Victoria 3/7 kann „gate.ruhr“ werden. In den vergangenen zwei Jahren hatten mehr als ein Dutzend Gutachterbüros gepüft, wie die ehemalige Bergbaufläche für die neue Industrie- und Gewerbeansiedlung genutzt werden kann. Bis zum Ende des Jahres soll die groß angelegte Machbarkeitsstudie abgeschlossen sein.
Fest steht schon jetzt, dass das Konzept für das Areal aufgeht und einer Umwandlung des Geländes nichts entgegen steht. Entstehen soll ein Zukunftsstandort für Industrie und Gewerbe mit 1.000 neuen Arbeitsplätzen. RAG und die Stadt Marl wollen „gate.ruhr“ gemeinsam entwickeln. 2018 soll die Sanierung starten, 2019 die Erschließung des Areals. Bereits ab 2020 könnte die Stadt mit der Vermarktung im Norden beginnen. Hier sieht das Strukturkonzept eine Gewerbe- und Industriefläche von 22 Hektar auf der ehemaligen Halden- und Kraftwerksfläche sowie 11,8 Hektar am Hafen vor. 2030 soll Vollauslastung erreicht sein.
In der Machbarkeitsstudie hatten Experten u.a. den Baugrund untersucht, den Natur- und Artenschutz geprüft, das zu erwartende Verkehrsaufkommen und mögliche Lärmbelastungen analysiert. Insbesondere die Verkehrsplanung wurde intensiv untersucht. Angebunden wird das Areal über die Autobahnen A52 und A43, über den Hafen am Wesel-Datteln-Kanal sowie über die Schiene. Die Gutachter empfehlen den Bau eines eigenen Autobahnanschlusses im Marler Norden.
Als nächstes stehen die Gründung einer Projektgesellschaft für die Umsetzung und eine zügige Antragsstellung für Fördermittel auf dem Plan. Noch in diesem Jahr sollen zudem Erschließungsverträge abgeschlossen und Gespräche mit den Genehmigungsbehörden geführt werden. Über die nächsten Schritte wird der Rat der Stadt Marl entscheiden.
Für die Machbarkeitsstudie haben das Bundes- und Landeswirtschaftsministerium Fördermittel in Höhe von ca. 1,8 Millionen Euro bereitgestellt, darunter Fördermittel der europäischen Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung.

Pressekontakt: Stadt Marl, Abteilung Kommunikation & Medien, Rainer Kohl, Telefon: 02365/99-2713, E-Mail: rainer.kohl@marl.de; RAG Montan Immobilien GmbH, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Stephan Conrad, Telefon: 0201/378-1872, mobil: 0172/1799589, E-Mail: stephan.conrad@rag-montan-immobilien.de
Source: idr
Machbarkeitsstudie gibt grünes Licht für die Entwicklung von Industrie- und Gewerbegebiet „gate.ruhr“

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