Unternehmerverband Handwerk NRW stärkt ZVW bei Forderung nach dem Meisterbrief

Veröffentlicht am 15.11.2017 11:46 von Redaktion

Dortmund, den 15.11.2017

 

Zentralverband Werbetechnik bekommt Rückendeckung des Unternehmerverbandes Handwerk NRW bei der Forderung nach einer Wiedereinführung der Meisterpflicht und übernimmt künftig mehr Verantwortung als Vertretung für ganz NRW

 

 Treffen bei der Tagung in Düsseldorf: (v.l.) Geschäftsführer des Zentralverbands Werbetechnik Ludgerus Niklas, Vorsitzende des Zentralverbands Werbetechnik Martina Gralki-Brosch, Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW, Dipl.-Ing. Hans-Joachim Hering, Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Wackers. Bildnachweis: Pressefoto W. Meyer

Treffen bei der Tagung in Düsseldorf: (v.l.) Geschäftsführer des Zentralverbands Werbetechnik Ludgerus Niklas, Vorsitzende des Zentralverbands Werbetechnik Martina Gralki-Brosch, Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW, Dipl.-Ing. Hans-Joachim Hering, Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Wackers. Bildnachweis: Pressefoto W. Meyer

Starke Unterstützung für den Zentralverband Werbetechnik bei seinen Bemühungen um die Wiedereinführung der Meisterpflicht gab es jetzt in Nordrhein-Westfalen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Unternehmerverbands Handwerk NRW am 9. November in Düsseldorf sagte dessen Präsident, Dipl.-Ing. Hans-Joachim Hering, allen Gewerken, die Interesse an der erneuten Einführung der Meisterpflicht haben, die Unterstützung seines Verbandes und der Handwerkskammer Düsseldorf zu. Gleichzeitig betonte Hering die Vorreiterrolle des Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerks und dessen Bundesvereinigung, des Zentralverbands Werbetechnik (ZVW), bei der Wiedereinführung der Meisterpflicht. Künftig, so der Konsens in Düsseldorf, wird der ZVW in der Planungsgruppe beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), nicht nur seine eigenen Verbandsinteressen vertreten, sondern auch die aller in der Anlage B der Handwerksordnung eingetragenen Berufe in Nordrhein-Westfalen.  „Es ist für uns eine große Auszeichnung im Namen so vieler Berufe und Kollegen sprechen zu dürfen“, so Martina Gralki-Brosch, Vorsitzende des Zentralverbands Werbetechnik und Bundesinnungsmeisterin. „Wir werden uns in der Planungsgruppe in Berlin große Mühe geben, das in uns gesetzte Vertrauen bei der Rückführung der B1-Gewerke zu einem Erfolg zu führen.“ Die Planungsgruppe beim Zentralverband des Deutschen Handwerks hat die Aufgabe, die Stärkung des Meisters in der anstehenden Legislaturperiode politisch zu begleiten.

 

Hintergrund: Meisterpflicht

Mit der Handwerksrechtsnovelle waren 2004 umfangreiche Änderungen an der Handwerksordnung (HwO) vorgenommen worden. Kern der Gesetzesänderungen war, die Anzahl der meisterpflichtigen Handwerke (Anlage A) von 94 auf 41 Handwerke zu reduzieren und die Meisterpflicht als Voraussetzung zur selbstständigen Berufsausübung in 53 Gewerken aufzuheben. Die damalige rot-grüne Bundesregierung wollte mit der Reform die wirtschaftliche Entwicklung des Handwerks stärken, Existenzgründungen erleichtern und Arbeitsplätze sichern sowie Impulse für neue Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze geben. Seitdem müssen Handwerkerinnen und Handwerker der zulassungsfrei gewordenen B1-Gewerke (Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung) nicht einmal eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, um sich selbstständig machen zu dürfen. Gemeinsam mit vielen anderen Handwerksorganisationen kritisiert der Zentralverband Werbetechnik diese Regelung als überholt, zumal sie ein geringeres Qualifikationsniveau und eine drastisch gesunkene Ausbildungsquote nach sich gezogen hat.

 

Kontakt und Nachfragen:

Zentralverband Werbetechnik
Geschäftsführer Ludgerus Niklas
Lange Reihe 62 | 44143 Dortmund
Tel: 0231 5177-140 | Fax: 0231 5177-197
www.werbetechniker.de
niklas@handwerk-dortmund.de

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