Was bringt ein Minijob? Jobcenter seit 2011 mit Umwandlungen erfolgreich

Veröffentlicht am 12.07.2018 12:24 von Redaktion

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v.l.: Esko-Geschäftsführer Hüseyin Kocak, Monteur Yuliyan Kotov und Teamleiter im Jobcenter Dortmund Daniel Biermann in der Werkstatt an der Münsterstraße (Bild: Schneider)

v.l.: Esko-Geschäftsführer Hüseyin Kocak, Monteur Yuliyan Kotov und Teamleiter im Jobcenter Dortmund Daniel Biermann in der Werkstatt an der Münsterstraße (Bild: Schneider)

Dortmund- Wie kann aus einem Minijob eine vollwertige Beschäftigung entstehen? Wir besuchen ein Reifenhotel in der Dortmunder Nordstadt. An der Münsterstraße führen Hüseyin Kocak und seine Frau Gülcan den Meisterbetrieb Reifendienst Esko für Reifenhandel und Kfz-Reparaturen. 2014 kam Yuliyan Kotov mit seiner Frau und ihren zwei Kindern aus Bulgarien nach Dortmund. Wegen der Kinder machte sich seine Familie auf den Weg nach Deutschland. Die Firma, bei der Yuliyan Kotov in Bulgarien beschäftigt war, machte Pleite, er suchte eine neue berufliche Perspektive. Bei Esko bekam er einen Minijob, weil er in seiner Heimat bereits zwei Jahre bei einem Reifenhändler Erfahrungen gesammelt hatte. „Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Er leistet gute Arbeit und ist sehr fleißig. Mehr als ein Minijob war aber zunächst nicht drin. Reifenhandel ist ein Saisongeschäft“, erklärt Gülcan Kocak.

Von einem Minijob allein kann niemand leben, daher erhält die Familie Kotov vom Jobcenter Dortmund ergänzende Leistungen zum Lebensunterhalt. Seit 2011 gibt es im Jobcenter Dortmund es ein eigenes Team, das Arbeitgebern über die Vorteile einer Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse aufklärt. Zahlen Arbeitgeber den gleichen Stundenlohn, so sparen sie dennoch bei den Abgaben und Rentenversicherungsbeiträgen etwa einen Euro pro Arbeitsstunde. „Auch wenn sich der Irrglaube hartnäckig hält, die Rechte und Pflichten sind bei beiden Beschäftigungsarten gleich“, erklärt der Teamleiter des Teams Minijob, Daniel Biermann.

„Die Argumente haben uns überzeugt. Wir haben ja auch eine soziale Verantwortung als Arbeitgeber, kannten Herrn Kotov ja bereits, haben seine Stunden erhöht und der Steuerberater ist auch zufrieden“, begründen die Eheleute Kocak ihre Entscheidung.

Seit dem 01.12.2017 arbeitet Herr Kotov in Teilzeit. Eine Perspektive für eine weitere Stundenaufstockung besteht auch bereits. Was mit einem Minijob angefangen hat, kann also bald schon zur finanziellen Unabhängigkeit führen. Seit 2011 hat Minijob-Team des Jobcenters Dortmund bereits über 2400 Stellen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt.

Mehrwert schaffen – Minijob umwandeln! Rufen Sie an und lassen Sie sich von den Vorteilen überzeugen. Die Beraterinnen und Berater des Jobcenters Dortmund beraten Sie gerne oder nutzen Sie den Modellrechner auf www.jobcenterdortmund.de.

 

Kontakt für Arbeitgeber:

Jobcenter Dortmund
Arbeitgeberservice – Team Minijob
Königshof 1
44147 Dortmund

Arbeitgeber-Hotline „Minijobs umwandeln“:

0231/ 842-1670 (Servicezeiten:  montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr)

Arbeitgeber aus Lünen können sich gerne ebenfalls an diese Kontaktdaten wenden.

E-Mail: jobcenter-dortmund.Team552@jobcenter-ge.de

Fax: 0231/ 842-2006

 

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