„Weltputzfrauentag“ am 8. November braucht zeitgemäßes Berufsbild

Veröffentlicht am 07.11.2018 14:01 von Redaktion

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Dortmund, 07.11.2018


Ungewöhnlicher Feiertag sagt „Dankeschön“ für die Leistungen des Gebäudereiniger-Handwerks / Ausbildungsberuf bietet heute deutlich mehr Perspektiven

Bildzeile: Kai-Gerhard Kullik, Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Dortmund (Foto: Gebäudereiniger-Innung Dortmund)

Kai-Gerhard Kullik, Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Dortmund (Foto: Gebäudereiniger-Innung Dortmund)

Seit 2004 gibt es ihn, den „Internationalen Tag der Putzfrau“, „Weltputzfrauentag“ oder „International Cleaning Lady’s Day“. Auch wenn der ungewöhnliche Feiertag es in 14 Jahren nicht in die offizielle Liste der UN-Gedenktage geschafft hat, gibt es viele Betriebe, die dieses Datum nutzen, um ihrem Reinigungspersonal zu danken, manchmal sogar durch das Überreichen einer weißen Rose. „Der Weltputzfrauentag gehört sicher zu den ungewöhnlichen Feiertagen, ebenso wie der Umarme-einen-Bären-Tag (engl. Hug a Bear Day) am 6. November oder der Tag der Zartbitterschokolade mit Mandeln (engl. National Bittersweet Chocolate with Almonds Day) am 7. November. Trotzdem keine schlechte Idee“, schmunzelt Kai-Gerhard Kullik, Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Dortmund. „Es ist sicher einen Augenblick wert, sich an all die `guten Geister´ zu erinnern, die tagein tagaus für Sauberkeit zu Hause, im Büro, in Betrieben, Verwaltungen und Krankenhäusern sorgen.“

Berufsbild im Wandel

Allerdings, so der Obermeister, sei die Bezeichnung „Weltputzfrauentag“ nicht mehr wirklich zeitgemäß und vermittle ein falsches Berufsbild. „Zum einen arbeiten im Gebäudereiniger-Handwerk heute ebenso viele Männer, zum anderen sind unsere Aufgaben weit vielfältiger als nur das Putzen“, stellt Kai-Gerhard Kullik richtig. „Wir sind heute Dienstleister, Facility-Manager und Spezialisten mit einem vielseitigen Aufgabenfeld und Gebäudereiniger ist ein anspruchsvoller Ausbildungsberuf.“  Natürlich gehöre nach wie vor die sogenannte Unterhaltsreinigung zu den Dienstleistungen des Gebäudereiniger-Handwerks, aber vieles sei dazugekommen mit steigenden Anforderungen an logistischen Aufgaben für den Kunden und Spezialwissen im Umweltschutz und Qualitätsmanagement. In Krankenhäusern oder im Altenpflegebereich seien Gebäudereinigungsfirmen inzwischen z. B. verantwortlich für die Desinfektion von Operationsräumen, für Wäsche-, Hol- und Bringedienste. Manche Firmen hätten sogar die komplette Wirtschaftsverwaltung mit Ausnahme des ärztlichen Dienstes übernommen. „Manche Industrieanlage, manches Industriegebäude ist ohne Gebäudereiniger nicht mehr funktionsfähig, denn wir entsorgen Produktionsrückstände, reinigen sogenannte Reinräume bei der Hi-Tech-Produktion oder sind für die desinfizierende Reinigung von Lebensmittelproduktionsstätten verantwortlich“, so der Obermeister.

Ausbildungs-Informationen
im Web und bei der Innung

Mit seinen rund 600.000 Beschäftigten in fast 20.000 Betrieben ist das Gebäudereiniger-Handwerk das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland. Wer sich für den Beruf des Gebäudereinigers interessiert, kann sich beim Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks unter www.die-gebaeudedienstleister.de informieren, bei der Agentur für Arbeit oder in Dortmund direkt bei der Gebäudereiniger-Innung Dortmund.

Kontakt:

Gebäudereiniger-Innung Dortmund
Lange Reihe 62

44143 Dortmund

Tel. (0231) 51 77 -142

Fax. (0231) 51 77 -197

birkholz@handwerk-dortmund.de

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