Rentenpaket ist schwere Hypothek für junge Generation wie für künftiges Wachstum und Beschäftigung

Veröffentlicht am 08.11.2018 15:27 von Redaktion

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08.11.2018
Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (Foto: ZDH)

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (Foto: ZDH)

Zu dem vom Bundestag beschlossenen Rentenpaket erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks:

“Das beschlossene Rentenpaket bedeutet eine unverantwortlich schwere Hypothek für die junge Generation wie auch für künftiges Wachstum und Beschäftigung. Die beschlossenen Maßnahmen bringen milliardenschwere Zusatzbelastungen für die jetzigen und künftigen Beitragszahler. Die Folge werden schneller steigende Rentenbeiträge sein. Laut einer Studie der Prognos AG sollen sich die Belastungen aus dem jetzt beschlossenen Rentenpaket bis zum Jahr 2045 auf zusätzlich 164 Mrd. Euro für die Beitragszahler und 126 Mrd. Euro für den Bundeshaushalt belaufen.

Dieses Rentenpaket bürdet künftigen Generationen in unverantwortlicher Weise Lasten auf und weist in die völlig falsche Richtung. Anstatt durch strukturelle und grundsätzliche Reformen das Rentensystem an die demografischen und Arbeitsmarktentwicklungen anzupassen und für die Zukunft fit zu machen, erzeugt dieses Rentenpaket eine generationenungerechte Schieflage. Es kann nicht sein, dass künftige Generationen immer weiter belastet werden, um Leistungsverbesserungen für die jetzigen Rentner zu finanzieren. Das ist keine nachhaltige Rentenpolitik. Damit wird Politik ihrer Verantwortung gegenüber der jetzigen und vor allem der nächsten Generation nicht gerecht.”

Kontakt:

Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin

Tel. +49 30 20619-0
Fax +49 30 20619-460
E-Mail: info(at)zdh.de

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