Handwerkskammer startet Investitionsoffensive

Veröffentlicht am 22.11.2018 16:51 von Redaktion

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Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund startet eine Investitionsoffensive, mit der die Weichen für die Zukunft beruflicher Bildung gestellt werden sollen. Das ist bei der Herbst-Sitzung der Vollversammlung am Mittwoch bekanntgegeben worden. „Um zukunftsfähig zu sein, müssen wir unsere Bildungsstätten im Kammerbezirk in den kommenden zehn Jahren modernisieren und vielfach ganz neu ausstatten. Dazu gibt es angesichts der voranschreitenden Digitalisierung keine Alternative“, sagte Kammer-Präsident Berthold Schröder.

Laut Gutachten des Heinz-Piest-Instituts (HPI) für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover zur Zukunft der Überbetrieblichen Ausbildung belaufe sich der Investitionsbedarf für den Dortmunder Kammerbezirk bis 2028 auf insgesamt mehr als 32 Mio. €, so der Kammer-Präsident. Davon müsse man etwa 7,3 Mio. € aus Eigenmitteln bestreiten. „Wir werden also eine Menge Geld in die Hand nehmen müssen, um nachkommende Generationen zeitgemäß ausbilden und qualifizieren zu können. Das ist unser wichtigster Beitrag zur Fachkräftesicherung.“

Schröder betonte, man fahre in der HWK Dortmund längst einen harten Sparkurs und mit der Gründung des Bildungsverbunds vor drei Jahren  habe man frühzeitig die Weichen in Richtung Bildungszukunft gestellt. Allein: Die digitale Neuausrichtung in Aus- Fort- und Weiterbildung sei nicht zum Nulltarif zu haben – und Fördergelder, gerade auch für  Instandhaltung und Ausstattung, würden immer knapper bemessen.

Vor diesem Hintergrund, aber auch mit Blick auf die Steigerung der Personalkosten durch tarifliche Erhöhungen, votierte die Vollversammlung der HWK Dortmund für eine neue Festsetzung des Kammerbeitrags (+ rd. 13 Prozent) und des Ausbildungsbeitrags (+ 10 Prozent). Es ist die erste Beitragserhöhung nach fast zehn Jahren, die bei der nächsten Veranlagung (ab Februar 2019) in Kraft tritt.

Schröder: „Wir werden die Sicherung der handwerklichen Bildung mit erheblichem Einsatz gemeinsam stemmen müssen. Für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der beruflichen Qualifikation in unserem Kammerbezirk sind diese Schritte von entscheidender Bedeutung.“

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