Essen/Schwerte (idr). Welche Auswirkungen Mikroschadstoffe auf Kleinlebewesen in Gewässern haben, untersuchen der Ruhrverband und die Universität Duisburg-Essen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt auf der Kläranlage in Schwerte. Die Anlage verfügt über zwei vollständig voneinander getrennten Bereiche zur Abwasserreinigung. Ein Teil des Abwassers durchläuft eine spezielle Verfahrensstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen, während der andere Teil konventionell behandelt ist.
Für die Untersuchungen stehen sechs separate Durchflussrinnen zur Verfügung, die mit einem speziellen Biosensorsystem mit Flohkrebsen und Eintagsfliegen ausgestattet sind. So können die unterschiedlich gereinigten Abwasserströme verglichen werden. Die Organismen werden auf ihre Verhaltensmusters und Atmungsaktivitäten untersucht.
Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Bernd Sures, Telefon: 0201/183-2617, E-Mail: bernd.sures@uni-due.de; Ruhrverband, Dr. Michael Weyand, Telefon: 0201/178-2330, E-Mail: mwy@ruhrverband.de
Source: idr
Forscher untersuchen in Schwerte Folgen von Mikroschadstoffen in Gewässern
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