Allgemein

Handwerksbericht der Landesregierung für 2024 und 2025

Mit rund 1,1 Millionen Beschäftigten in knapp 200.000 Unternehmen leistet das Handwerk einen wesentlichen Beitrag zu Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen. Der nun vorgelegte Handwerksbericht 2024/2025 zeigt: Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund und die Europäische Union haben das nordrhein-westfälische Handwerk in den vergangenen zwei Jahren unmittelbar mit 25 Maßnahmen unterstützt. Insgesamt sind knapp 283 Millionen Euro Fördergelder für diese Maßnahmen bereitgestellt worden, von denen das Land Nordrhein-Westfalen über 116 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. Das ist eine Steigerung von rund 55 Prozent gegenüber der vergangenen Berichtsperiode. 

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E-Branche muss in ihren Handlungsfeldern konsequent auf Zukunft setzen

Zur Jahrestagung 2026 hatte der ZVEH nach Warnemünde eingeladen (27. – 29.05.). Dort ging ZVEHPräsident Stefan Ehinger im Rahmen seiner Rede zur Öffentlichen Festveranstaltung auf den energiepolitischen Kurs der Bundesregierung ein und rief diese anlässlich der jüngst erfolgten Novellierung von Gebäudemodernisierungs- (GMG) und Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu auf, sich entschieden zur Energiewende zu bekennen – gerade mit Blick auf die anhaltende Energiekrise im Zuge des Iran-Kriegs.

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Wirtschaftslage und Finanzierung im Handwerk 2025/26

Die Stimmung im Handwerk hat sich nach dem 15-Jahres-Tief im Vorjahr nur leicht verbessert. Viele Betriebe leiden weiterhin unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung aus Neuss. Der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage im Handwerk stieg lediglich von 45,8 auf 47,0 Prozentpunkte und bleibt damit auf niedrigem Niveau. Die Zahl der Insolvenzen von Handwerksbetrieben stieg 2025 um 13,3 Prozent und erreichte mit 4.950 Fällen den höchsten Stand seit gut zehn Jahren (2024: 4.370).

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Stuckateur Maximilian Buerger zum Mister Handwerk 2026 gekürt

Beim renommierten Wettbewerb „Miss & Mister Handwerk 2026“ konnte Maximilian Buerger, Stuckateur-Meister aus Wetter (Ruhr), den begehrten Titel für sich gewinnen. Die Entscheidung fiel Anfang März beim Kongress ZUKUNFT HANDWERK in München, wo zwölf Finalistinnen und Finalisten gegeneinander antraten. Gemeinsam mit Buerger wurde Emily Maichle, Bestattermeisterin aus Geislingen, zur Miss Handwerk 2026 gekürt.

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NRW: Erwerbstätige arbeiteten 2024 durchschnittlich vier Stunden weniger als ein Jahr zuvor

Die Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2024 durchschnittlich 1.319 Stunden gearbeitet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel die durchschnittliche Arbeitsleistung in NRW im Jahr 2024 damit vier Stunden bzw. 0,3 % niedriger aus als 2023.

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Erwerbsmigration als Schlüssel für den Strukturwandel im Rheinischen Revier

Fachkräfte sichern, Region stärken: Staatssekretär Heidmeier unterstreicht Rolle des Welcome Centers KMU im Rheinischen Revier Unter dem Titel »Erwerbsmigration im Wandel – Ankommen, Leben und Arbeiten im Rheinischen Revier« hat das Welcome Center KMU – Rheinisches Revier (WCR) zu seinem Auftakt am Montag, den 23.02.2026, zum WCR-Fachforum eingeladen. Zu der vom Westdeutschen Handwerkskammertag e.V. (WHKT)

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CDU/CSU-Wähler für Solartechnik-Ausbau

Laut repräsentativen Umfragen wünscht sich eine überwältigende Mehrheit der CDU/CSU-Wähler von der Bundesregierung, die Solarenergie auf Wachstumskurs zu halten und dafür auch weiter zu fördern. Vor diesem Hintergrund zeigt sich der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) vor dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart zuversichtlich, dass Pläne aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die auf eine starke Drosselung des Photovoltaik-Ausbaus hinauslaufen würden, in der Regierungspartei keine Mehrheit finden werden.

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Betriebe gesucht: Feldstudie zu Klimawandel und Arbeitsschutz

Der Klimawandel verändert zunehmend die Arbeitsbedingungen. Höhere Temperaturen und damit mehr Hitzestress sowie zunehmende UV-Strahlung erhöhen die gesundheitlichen Risiken für Beschäftigte, die im Freien arbeiten.Um besser zu verstehen, wie sich klimatische Veränderungen konkret auf die Arbeitsbeanspruchung im Außenbereich auswirken, führt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine Feldstudie durch. Dafür sucht die BAuA Betriebe, deren Beschäftigte regelmäßig im Freien arbeiten, zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau, im Zustelldienst oder im Bereich der Erziehung.

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Innovationsräume und Künstliche Intelligenz im Handwerk

Am 19. März 2026 findet in der Messe Essen der nächste Unternehmertag von WHKT, HANDWERK.NRW und UVH zum Thema „Innovationsräume und Künstliche Intelligenz im Handwerk“ statt. In zwei Expertenrunden werden die  Chancen digitaler Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle für Handwerksbetriebe erörtert und innovative Anwendungsbeispiele von Künstlicher Intelligenz (KI) in den verschiedenen Branchen des Handwerks vorgestellt.

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Über 50 Prozent im Plus: Wärmepumpen-Absatz steigt 2025 deutlich

Die Wärmepumpen-Branche vermeldet ein erfolgreiches Absatzjahr 2025: Mit 299.000 Heizungs-Wärmepumpen stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent. Auch die Förderanträge für Wärmepumpen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Der Verband hält es angesichts weiter sinkender Nachfrage nach Öl- und Gasheizungen für notwendig, den Aufwärtstrend bei Wärmepumpen zu verstetigen, um den deutschen Wirtschaftsstandort zu stärken. Dies setze aber voraus, dass in den aktuellen Verhandlungen um das Gebäudeenergiegesetz ein ambitionierter, planbarer Rahmen erhalten und auch die Heizungsförderung in ihrer jetzigen Form bestehen bleibe.

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EU-Mercosur-Abkommen: Weniger Kosten, mehr Stabilität!

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist am 17. Januar nach Paraguay zur Unterzeichnung des EU-Mercosur-Freihandelsabkommens mit den wirtschaftlich wichtigsten Staaten Südamerikas. Dazu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Aus Sicht des Handwerks sprechen gewichtige wirtschaftliche und geopolitische Gründe für eine schnelle Ratifizierung und Umsetzung:  ein erleichterter Zugang zum südamerikanischen Markt, sinkende Kosten für Handwerksbetriebe durch den Abbau von Zöllen, geopolitische Erwägungen und eine stärkere strategische Unabhängigkeit Europas.“

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