NRW

Handwerksbericht der Landesregierung für 2024 und 2025

Mit rund 1,1 Millionen Beschäftigten in knapp 200.000 Unternehmen leistet das Handwerk einen wesentlichen Beitrag zu Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen. Der nun vorgelegte Handwerksbericht 2024/2025 zeigt: Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund und die Europäische Union haben das nordrhein-westfälische Handwerk in den vergangenen zwei Jahren unmittelbar mit 25 Maßnahmen unterstützt. Insgesamt sind knapp 283 Millionen Euro Fördergelder für diese Maßnahmen bereitgestellt worden, von denen das Land Nordrhein-Westfalen über 116 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. Das ist eine Steigerung von rund 55 Prozent gegenüber der vergangenen Berichtsperiode. 

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Berthold Schröder, Präsident WHKT, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer HANDWERK.NRW, Ulrich Hermann, Geschäftsführer Hermann GmbH, Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer WHKT und LGH, Dr. Hendrik Röwekamp, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Mona Neubaur MdL, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW und stellvertretende Ministerpräsidentin NRW, Peter Eul, Vorstandsvorsitzender LGH und Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, Josef Trendelkamp (sen.), Geschäftsführer Trendelkamp Technologie GmbH, Dr. Thomas Speckmann, Historiker und Politikwissenschaftler, René Gassen, Direktor Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) | (v. l. n. r.) | Foto: WHKT/RG

Verteidigung und Resilienz – Warum das Handwerk unverzichtbar ist

Bei der bundesweit ersten Konferenz »Verteidigung. Resilienz. Handwerk.« in Düsseldorf, einer Kooperationsveranstaltung des nordrhein-westfälischen Handwerks, stand die Rolle des Handwerks für Sicherheit, Versorgung und gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Handwerk diskutierten darüber, wie kleine und mittelständische Betriebe stärker in Fragen der Verteidigung und Resilienz eingebunden werden können.

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Schulministerin Dorothee Feller zu Gast bei der WHKT-Vollversammlung

Die Frühjahrs-Vollversammlung des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT) in Raesfeld stand in diesem Jahr ganz im Zeichen zentraler bildungspolitischer Herausforderungen. Neben der Verabschiedung zweier Positionspapiere nutzten die Delegierten die Gelegenheit zum Austausch mit der nordrhein-westfälischen Ministerin für Schule und Bildung, Dorothee Feller. Im Mittelpunkt standen die zunehmenden Rückmeldungen aus den Ausbildungsbetrieben über nachlassende schulische Kompetenzen sowie ein verändertes Verhalten vieler Ausbildungssuchender.

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Andreas Ehlert , Präsident der Dachorganisation Handwerk.NRW (Foto: Handwerk.NRW)

Zum Jahresauftakt 2026: NRW-Handwerk fordert Wachstumsoffensive für den Mittelstand

Die konjunkturelle Lage im nordrhein-westfälischen Handwerk bleibt auch zu Beginn des Jahres 2026 angespannt. Seit Herbst 2023 tritt das Geschäftsklima des NRW-Handwerks mit seinen rund 200.000 Betrieben und 1,1 Millionen Beschäftigten auf der Stelle, eine spürbare Dynamik ist weiterhin nicht in Sicht. Rückläufige Umsätze und Auftragseingänge prägen in vielen Gewerken das Bild. „Die wirtschaftliche Entwicklung im Handwerk stagniert. Von Aufbruch kann derzeit keine Rede sein“, erklärte Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 9. Januar in Düsseldorf.

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Handwerk betont wirtschaftliche Bedeutung der EU

Im Mittelpunkt des diesjährigen Unternehmertages des nordrhein-westfälischen Handwerks stand die kommende Europawahl. HANDWERK.NRW, Westdeutscher Handwerkskammertag (WHKT) und Unternehmerverband Handwerk NRW (UVH) hatten den Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, sowie Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Europäischen Parlaments dazu eingeladen, sich mit der Frage „Was hat das Handwerk von Europa?“ zu beschäftigten.

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UVH-Unternehmertag zum Thema Europa am 25.4.2024 in Düsseldorf

Der Unternehmerverband Handwerk NRW (UVH) wird in Kooperation mit HANDWERK.NRW und dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) am 25. April 2024 ab 10.30 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf den nächsten Unternehmertag durchführen. Der Unternehmertag wird sich mit dem Thema „Europawahl 2024 – Was hat das Handwerk von Europa?“ beschäftigen.

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UVH-Unternehmertag zum Thema Europa am 25.4.2024 in Düsseldorf

Der Unternehmerverband Handwerk NRW (UVH) wird in Kooperation mit HANDWERK.NRW und dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) am 25. April 2024 ab 10.30 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf den nächsten Unternehmertag durchführen. Der Unternehmertag wird sich mit dem Thema „Europawahl 2024 – Was hat das Handwerk von Europa?“ beschäftigen.

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NRW: 2023 erstmals wieder positive Lohnentwicklung nach dreijährigem Rückgang

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2023 real – also preisbereinigt – um 0,4 Prozent höher als im Jahr 2022. Damit war zum ersten Mal seit dem Jahr 2019 ein Anstieg der Reallöhne zu verzeichnen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, übertraf der Anstieg der Nominallöhne (+6,0 Prozent) den Zuwachs der Verbraucherpreise (+5,6 Prozent). Damit lagen die realen Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach dreijährigem Rückgang erstmals wieder im positiven Bereich.

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Handwerk und BLB NRW stärken Zusammenarbeit

Ob Gerichte, Polizeipräsidien, Justizvollzugsanstalten oder Hochschulen – der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) betreut mehr als 4000 Gebäude. Bei der Unterhaltung und beim Betrieb der landeseigenen Liegenschaften arbeitet er konstruktiv mit den regionalen mittelständischen Firmen zusammen. Diese Kooperation wird nun weiter intensiviert. Dafür schließen der BLB NRW und der Branchenverband Handwerk NRW eine neue Vergabevereinbarung ab.

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Andreas Ehlert , Präsident der Dachorganisation Handwerk.NRW (Foto: Handwerk.NRW)

Handwerk.NRW: Jahrespressekonferenz 2024

Zum Jahresauftakt 2024 sieht das nordrhein-westfälische Handwerk die Politik in Bund und Land in der Pflicht, die wirtschaftlichen Standortbedingungen grundlegend zu verbessern. „Deutschland steckt in einer Strukturkrise: Risiken bei der Energieversorgung, eine marode Infrastruktur, lähmende Bürokratie und ungelöste Probleme der überzogenen Staatsverschuldung. Und viele dieser Herausforderungen ballen sich in Nordrhein-Westfalen,“ erklärte der Präsident von HANDWERK.NRW bei der Pressekonferenz seiner Organisation. Als dringlich bezeichnete Ehlert insbesondere eine bezahlbare und sichere Energieversorgung.

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Baukrise drückt Stimmung im Handwerk

»Noch ist die Konjunktur überwiegend robust – auch weil das Handwerk von hohen Auftragsbeständen aus der Vergangenheit zehrt. Viele Betriebe blicken aber mit großer Sorge in die Zukunft. Die Politik ist deshalb gefragt, jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen, um eine langanhaltende Rezession zu verhindern«, stellt WHKT-Präsident Berthold Schröder im aktuell erschienenen Herbstkonjunkturbarometer des WHKT fest.

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Wärmepolitik aus Sicht des Handwerks

Das NRW-Handwerk mahnt dringend eine verlässlichere und konsistenter Wärmepolitik an. Eine aktuelle Resolution der Landeshandwerksvertretung HANDWERK.NRW („Vertrauen durch Verlässlichkeit und Wahrhaftigkeit – Wärmepolitik aus Sicht des Handwerks die Sorge des Wirtschaftssektors“) drückt große Sorge des Handwerkssektors um das Erreichen der Klimaziele und um die Baukonjunktur in NRW aus. Die Entschließung mahnt „dringend mehr Konsistenz“ in den Vorgaben für Gebäudeenergie und die künftige Wärmeversorgung an

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