Elektrotechnik

Zukunftstechnologien: PV- und Speicher-Installationen weiter rückläufig

Im früheren Wachstumsfeld „Photovoltaik“ (PV) wie auch bei den Speichern sind die Installationszahlen 2025 rückläufig. E-handwerkliche Betriebe schultern jedoch weiterhin den mit Abstand größten Anteil der PV-Anlagen auf Gebäuden: 2025 waren sie an 72 Prozent der installierten PV-Dachanlagen beteiligt. Das zeigt eine Auswertung des ZVEH im Rahmen der halbjährlichen Frühjahrskonjunkturumfrage 2026*. Die Ergebnisse beweisen auch: Durch die aktuelle Energiewendepolitik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche werden Marktfelder der Zukunft beschädigt! Positiv haben sich hingegen die Umsätze bei den Wärmepumpen entwickelt. Auch hier ist jedoch zu befürchten, dass sich der kürzliche Politikwechsel negativ auswirken wird.

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CraftForward: neues Förderprojekt zum digitalen Produktpass für Handwerksbetriebe

Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt wurde am heutigen Dienstag (10.03.) auf der Light + Building in Frankfurt am Main vorgestellt. Im neuen Forschungsprojekt „CraftForward“ entwickelt das Fraunhofer IPK gemeinsam mit vier Partnern aus Industrie und Handwerk – darunter auch der ZVEH – einen digitalen Produktpass, der zirkuläre Geschäftsmodelle in Servicebetrieben unterstützt. Das vom Bundesministerium für

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ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2026

Die ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigt weitere Verschlechterungen zum Herbst 2025. Die Stimmung trübt sich weiter ein. Auftragspolster schmelzen ab und die Betriebe gehen zunehmend von einer Verschlechterung der weiteren Geschäftslage aus. Auch der Geschäftsklimaindex sank nochmals – von 68,8 Punkten im Herbst 2025 auf nun 65,6. Auch wenn aktuell kein massiver Einbruch, sondern eine stetige Verschlechterung zu beobachten ist: Der Geschäftsklimaindex zeigt den tiefsten Stand einer regulären ZVEH-Konjunkturerhebung seit über 15 Jahren.

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„ElektroHeldinnen“ gehen zur Light + Building an den Start

Mit der neuen Initiative „ElektroHeldinnen“ wollen Industrie, Handwerk und Großhandel Frauen in der Branche eine Plattform zum Vernetzen geben. Männliche Kollegen sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich einzubringen. Zur Light + Building 2026 stellen sich die ElektroHeldinnen vor und laden am Weltfrauentag (08.03.) zu einer spannenden und inspirierenden Veranstaltung ein. Hinter den „ElektroHeldinnen“ stehen aktuell die drei großen Branchenverbände VEG, ZVEH und ZVEI, die Messe Light + Building, die Industrieunternehmen Busch-Jaeger und Schneider Electric, der Elektrogroßhändler UNI ELEKTRO, die ElektroWirtschaft sowie „Women in KNX“. Weitere Mitstreiter aus Elektroindustrie, Elektro-Großhandel und E-Handwerken sind jederzeit herzlich willkommen, – das gilt explizit auch für männliche Branchenvertreter!

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Elektrohandwerk NRW führt tarifvertraglich Deutschlandticket für Auszubildende ein

Das Elektrohandwerk Nordrhein-Westfalen setzt ein starkes Signal für moderne Mobilität, die Attraktivität der dualen Ausbildung und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Unter Koordination des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und in enger Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium NRW, den Verkehrsverbünden und Tarifgemeinschaften in NRW sowie dem Westdeutschen Handwerkskammertag, dem Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW (FEH.NRW) und der IG Metall NRW wurde innerhalb kürzester Zeit eine wegweisende Lösung geschaffen: Ab Februar 2026 erhalten Auszubildenden der E-Handwerke NRW über ihren Ausbildungsbetrieb ein für sie kostenfreies Deutschlandticket. Das Elektrohandwerk NRW übernimmt damit eine klare Vorreiterrolle.

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Die Grafik zeigt die Entwicklung des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in den Jahren 2021 bis 2025. Mit 96.580 war der Bedarf im Jahr 2023 am größten und ging dann in den Folgejahren zurück. Der Rückgang trifft insbesondere an-/ungelernte Helfer, während qualifizierte Fachkräfte auch weiter gefragt sind. Bild: ZVEH

Fachkräftebedarf in den E-Handwerken weiterhin rückläufig

Gemäß der aktuellen Fachkräfteerhebung des ZVEH verzeichnen die E-Handwerke derzeit etwa 65.000 offene Stellen – 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dies deutet darauf hin, dass der Bedarf an Fachkräften wie im Vorjahr weiter rückläufig ist. Am meisten betroffen sind an- und ungelernte Helfer. Die Gründe sind vielfältig: Die Krise im Neubaubereich hält an, die Sanierungsrate ist auf einem Tiefpunkt, die Energiewende stagniert. Angesichts der demografischen Entwicklung warnt der ZVEH jedoch: Der Fachkräftebedarf bleibt eine Herausforderung!  

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Stromausfall: Risiko minimieren und rechtzeitig vorsorgen

Angesichts einer angespannten weltpolitischen Lage und multipler Bedrohungen sollte der Vorfall eine Warnung sein, der kritischen Infrastruktur hierzulande mehr Augenmerk zu widmen. Experten fordern das schon lange – auch vor dem Hintergrund, dass Deutschland sich stärker auf das Worst-Case-Szenario eines Angriffs vorbereiten müsse. „Wir müssen uns auch für den Ernstfall wappnen und unsere Stromnetze resilienter machen“, rät Thomas Bürkle, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): „Dazu zählen Notfallpläne, aber auch dass man Netze engmaschiger plant und baut, mehr Transformatoren einsetzt und verstärkt mit Ringleitungen arbeitet. Das sorgt dafür, dass im Notfall nur Teilbereiche betroffen sind.“

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E-Handwerke als Vorbild – TQ-Berufsset als hochwertige modulare Qualifizierung

Um auch formal gering qualifizierte Personen zu e-handwerklichen Tätigkeiten zu befähigen und so mehr Menschen den Zugang zu den E-Handwerken zu ermöglichen, hat der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) zusammen mit der IG Metall und der Zentralstelle für Weiterbildungen im Handwerk (ZWH) Teilqualifikationen für den „Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik“ definiert und dazu jetzt ein TQ-Berufsset herausgebracht.

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Was eine Reform des Energierechts bedeuten würde

Zu den verbleibenden Vorhaben der Ampel zählt auch eine Reform des Energierechts. Darin finden sich Regelungen, die die Einspeisung von PV-Strom ins Netz optimieren sollen. Denn durch den Zubau von PV-Leistung kommen die Stromverteilnetze im Sommer immer häufiger an ihre Grenzen. Die Novelle beträfe vor allem die Vergütung neu installierter PV-Anlagen und sorgt für Irritationen bei denen, die sich für eine Anlage interessieren.

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Neues Förderangebot für Gründungen und Nachfolgen

Seit dem 1. November 2024 steht Gründerinnen und Gründern sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolgern ein neues attraktives Förderangebot zur Verfügung. In einer neuartigen Kooperation führen die KfW, die Deutschen Bürgschaftsbanken, das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium der Finanzen den ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge ein. Mit dem ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge werden Investitionen, Unternehmensübernahmen und Betriebsmittelfinanzierungen gefördert. Finanziert werden bis zu 35 % eines Vorhabens mit einer maximalen Kreditsumme von 500.000 Euro. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen keine Sicherheiten stellen.

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Europas E-Handwerke trafen sich in Berlin

Bereits 2006 war der ZVEH Gastgeber für die e-handwerklichen Kolleginnen und Kollegen aus den EuropeOn-Mitgliedsverbänden. 18 Jahre später war es nun wieder so weit: Vom 16. bis 18. Oktober 2024 lud die e-handwerkliche Organisation in die deutsche Hauptstadt Berlin ein und rund 50 EuropeOn-Mitglieder aus insgesamt 17 Ländern Europas folgten der Einladung zu dem dreitägigen Treffen. Der ZVEH war mit Präsident Stefan Ehinger, Vizepräsident Martin Böhm, Ex-Vizepräsident und langjährigem EuropeOn-Board-Mitglied Karl-Heinz-Bertram und ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser vertreten.

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Innung blickt auf 90-jähriges Bestehen

Auf 90 erfolgreiche Jahre ihres Bestehens konnte am Donnerstag (10. Oktober) die Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen zurückblicken. Im Rahmen der Innungsversammlung im Restaurant Overkamp erhielt Obermeister Volker Conradi aus den Händen des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen Joachim Susewind eine Urkunde zur Erinnerung an den Gründungstag. „Es gibt kaum eine Fachrichtung im Handwerk, die so große Entwicklungssprünge gemacht hat wie die Elektrotechnik“, erinnerte Joachim Susewind die anwesenden Vertreter der Betriebe.

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