Nr. 03/2019: 26.03.2019
»Es ist eine sehr positive Entwicklung, dass im Arbeitsministerium die Haushaltsmittel für investive Förderungen in Überbetriebliche Bildungszentren im Jahr 2019 auf 8 Millionen € verdoppelt worden sind«, so Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages.
Die notwendige Stärkung der beruflichen Bildung erstreckt sich über viele Handlungsfelder und hat gegenüber der akademischen Bildung einen enormen Nachholbedarf. Mit dem von Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, der für die berufliche Bildung zuständig ist, geplanten Modernisierungspakt wird ganz klar auch die öffentlich verantwortete Berufsbildungsinfrastruktur erheblich gestärkt.
Die Überbetrieblichen Bildungszentren sichern maßgeblich die Qualität von Aus- und Weiterbildung im Handwerk und brauchen dringend eine bauliche, zum Teil aber auch ausstattungstechnische Modernisierung. Nur in modern ausgestatteten Überbetrieblichen Bildungszentren lassen sich die Fach- und Führungskräfte von morgen adäquat qualifizieren.
Mehr als 100 Bildungszentren in Trägerschaft handwerklicher Organisationen gibt es in Nordrhein-Westfalen. Die Träger sind Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Innungen sowie Landes- und Bundesinnungsverbände. Die Bildungszentren variieren in ihrer Spezialisierung: So gibt es Zentren, die sich auf alle Bildungsfragen rund um einen Beruf konzentrieren, andere vereinen viele Branchen und Berufsbilder inklusive Querschnittstätigkeiten unter einem Dach.
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