Bochum/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Neugründungen in der Metropole Ruhr ist rückläufig. Gleichzeitig steigt die Zahl derer, die im Nebenerwerb selbstständig arbeiten. Das zeigt der Gründerreport Ruhr 2017, den die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet jetzt vorgelegt haben. Nachzulesen ist: Im Jahr 2012 wurden noch gut 24.000 Neugründundungen registriert. Bis ins Jahr 2016 sank die Zahl auf knapp 20.000. Aufgrund der guten Konjunktur und der sinkenden Arbeitslosigkeit gibt es deutlich weniger Gründungen aus wirtschaftlicher Not heraus.
Dieser Trend setzt sich landesweit fort. Fast jeder dritte Neugründer in NRW kommt nach wie vor aus dem Ruhrgebiet. Und: Es werden weniger junge Unternehmen gegründet als bestehende aufgelöst.
Und noch etwas zeigt der Report: Mehr als die Hälfte der Gründungen im Ruhrgebiet sind im Dienstleistungsbereich angesiedelt, und die Mehrzahl der Gründer ist männlich, jeder dritte hat einen ausländischen Pass.
Infos unter www.bochum.ihk.de
Pressekontakt: IHK Mittleres Ruhrgebiet, Jörg A. Linden, Telefon: 0234/9113-151, E-Mail: linden@bochum.ihk.de
Source: idr
IHKen legen Gründungsreport Ruhr vor
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