Essen (idr). Die Beschäftigung von Frauen in Deutschland hat deutlich zugenommen, am stärksten in hochbezahlten Berufen. Seit Ende der 80er Jahre stieg der Frauenanteil in den 20 Prozent der bestbezahlten Jobs von 21 auf 37 Prozent, in den übrigen Berufen dagegen nur von 42 auf 52 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen.
Allerdings sind Frauen nicht im gleichen Maße in der Einkommensverteilung aufgestiegen. In hochbezahlten Berufen werden sie also tendenziell schlechter bezahlt als Männer.
Bei der zunehmenden weiblichen Beschäftigung in hochbezahlten Jobs spielen soziale Kompetenzen eine wichtige Rolle: Besonders stark ist die Beschäftigung von Frauen in interaktiven Berufen angestiegen, etwa der Anteil von Lehrerinnen, Psychologinnen und Ärztinnen sowie von weiblichen Beschäftigten im Personalwesen und in der PR-Branche.
Pressekontakt: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Ronald Bachmann, Telefon: 0201/8149-220, Leonard Goebel, Telefon: -210, E-Mail: leonard.goebel@rwi-essen.de
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