Allgemein

NRW-Zentrum für KI-Spitzenforschung in Dortmund eröffnet

In Dortmund wurde gestern (29. September) das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz offiziell eröffnet. Das Institut ist eines von fünf universitären Spitzenzentren für Künstliche Intelligenz bundesweit. Kompetenzen bringen die TU Dortmund, die Universität Bonn sowie die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin sowie für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ein. Am Institut könne auch große KI-Modelle entwickelt und erforscht werden, besonders in den Bereichen Mobilität, Produktion oder Energieversorgung. Benannt ist das Institut, das aus dem bisherigen Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R) hervorgeht, nach der österreichisch-amerikanischen Erfinderin Hedy Lamarr, die für ihre Pionierarbeiten zu den Vorläufern von Bluetooth und WLAN bekannt ist.

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September 2022: Arbeitslosigkeit in der Metropole Ruhr sinkt leicht

Im September 2022 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 254.084 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (August 2021) 1.413 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 0,6 Prozent entspricht. Im Vergleich zu August 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 3.820 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme von 1,5 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt in der Metropole Ruhr aktuell bei 9,4 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,5 Prozent) und Duisburg (12,5 Prozent). Mit jeweils 6,3 Prozent weisen der Kreis Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bochum (8,8 Prozent), Bottrop (7,4 Prozent), Hamm (8,1 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,3 Prozent).

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Kurzarbeit hilft Betrieben bei Beschäftigungssicherung in Krise

Zu dem am Donnerstag, 29. September im Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf zur Anpassung der Verordnungsermächtigungen beim Kurzarbeitergeld und anderer Regelungen erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Verlängerung der geltenden Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld ist richtig und in der aktuellen Lage wichtig, damit Betriebe ihre Beschäftigten halten können. Kurzarbeitergeld ist und bleibt ein zentrales Instrument, um Beschäftigung im Handwerk zu sichern.“

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Bochumer Wissenschaftler untersucht, wie Mitarbeitende den Feierabend zurückerobern

Dass die Gedanken auch nach Feierabend um die Arbeit kreisen, hält viele Menschen vom Einschlafen ab. Oft werden digitale Medien und ständige Erreichbarkeit dafür verantwortlich gemacht. Prof. Dr. Marcel Kern, Leiter der Arbeitsgruppe Arbeit und Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum hat gemeinsam mit einem Team der Universität Kassel jetzt aber in einer Studie belegt: Menschen greifen zum Handy, weil sie nicht abschalten können. Es ist eher nicht so, dass sie nicht abschalten können, weil sie das Handy nutzen.

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Herdecke hatte 2020 das höchste verfügbare Pro-Kopf-Einkommen im Ruhrgebiet

Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis wies 2020 mit 31.778 Euro das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller Städte und Gemeinden in der Metropole Ruhr auf. Im NRW-Vergleich lag die Stadt auf Rang drei. Schlusslicht war – auch in Gesamt-NRW – Gelsenkirchen mit 17.635 Euro. Die gute Nachricht: Gelsenkirchen erzielt im Vergleich zum Vorjahr die höchsten Zuwächse (+3,4 Prozent). Durchschnittlich verfügte 2020 jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen über ein Jahreseinkommen von 23.201 Euro. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW mit.

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LWL zeigt große Barbarossa-Ausstellung in Schloss Cappenberg

Anlässlich des 900. Geburtstags des Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa widmet ihm das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die Ausstellung „Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft“ an zwei Orten. Die Ausstellung „Das Vermächtnis von Cappenberg“ in Schloss Cappenberg in Selm (Kreis Unna) bildet den Auftakt. Sie präsentiert vom 14. September bis 5. Februar rund 60 Exponate, die die Verbindungen zwischen dem Stift und Kaiser Barbarossa im 12. Jahrhundert zeigen.

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Dortmund sucht Zeitzeugen mit Geschichten über Tiefstollen unter der Innenstadt

Die Stadt Dortmund lässt den Tiefstollen unter der Innenstadt vermessen und dokumentieren. Mit einer Länge von fast 4,6 Kilometern soll er zu den größten noch vorhandenen zivilen Luftschutzanlagen Europas gehören. Jetzt werden Zeitzeugen gesucht, die den Bunker noch aus eigenem Erleben kennen, etwa weil sie dort Schutz fanden oder bei Renovierungsarbeiten in den 1970er Jahren mitwirkten. Ihre Geschichten sollen die Daten und Bilder später ergänzen.

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Ausbildungsplatz sucht Auszubildende – viele Chancen für Bewerberinnen und Bewerber

Zum Start des Ausbildungsjahres blickten Kammern und NRW Arbeitsagentur gemeinsam auf den Ausbildungsmarkt: Die Folgen der Corona-Virus-Pandemie sind noch spürbar, gleichzeitig verändert sich der Ausbildungsmarkt. Insbesondere bei der Zahl der Jugendlichen, die sich für eine duale Berufsausbildung interessieren, wird dies sichtbar. Während die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um eine Ausbildungsstelle weiterhin rückläufig ist, gibt es auf der anderen Seite wieder mehr Ausbildungsstellen in NRW.

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Wirtschaftsbericht Ruhr 2021: Beschäftigung in der Metropole Ruhr hat sich stark gewandelt

Arbeitsmarkt im Wandel: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metropole Ruhr ist in zehn Jahren um 16,1 Prozent gewachsen. Das zeigt der Wirtschaftsbericht Ruhr 2021 der Business Metropole Ruhr GmbH, der heute (2. September) in Essen vorgestellt wurde. Seit 2011 sind 250.540 Beschäftigungsverhältnisse geschaffen worden. Insgesamt waren damit im letzten Jahr 1.809.054 Menschen im Ruhrgebiet sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Der Anteil an Hochqualifizierten mit akademischen Abschlüssen hat dabei stark zugenommen (+81,8 Prozent). Heute arbeiten 268.628 Menschen mit Studienabschluss im Ruhrgebiet, 2011 waren es noch 147.752 gewesen. Zum Vergleich: 1.064.828 Beschäftigte haben einen anerkannten Berufsabschluss. 277.842 haben keine Berufsausbildung abgeschlossen.

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