Im vergangenen Jahr wurden in der Metropole Ruhr 7.062 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 1.416 Menschen weniger (-16,7 Prozent) als im Jahr 2019 und 15.483 weniger (-68,7 Prozent) als im Jahr 2000. Das geht aus aktuellen Daten des Landesamtes IT.NRW hervor.
Besonders signifikant war der Rückgang zwischen 2019 und 2020 u.a. im Kreis Wesel (-33 Prozent), in Bottrop (-27,8 Prozent) und im Ennepe-Ruhr-Kreis (-41,2 Prozent).
NRW-weit gab es 2020 24.696 Einbürgerungen – 19,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2019: 30.679). Im Jahr 2000 betrug die Zahl der Einbürgerungen noch 65.743.
Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Einbürgerungszahlen 2020 durch Sondereffekte der Corona-Pandemie beeinflusst sind.
Infos unter https://www.it.nrw/atom/12452/direct
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