Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Von Januar bis Juni 2021 wurden bei den Amtsgerichten der Metropole Ruhr 4.930 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt – 1.261 (+ 34,3 Prozent) mehr als im ersten Halbjahr 2020. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Landesamtes IT.NRW hervor.
Erhöht hat sich vor allem die Zahl der Privatinsolvenzen: Im ersten Halbjahr 2021 gingen hier 3.466 Anträge ein. Das waren 1.109 mehr als im Vorjahreszeitraum (+ 47 Prozent). Die höchsten prozentualen Zuwächse verzeichneten Hamm (+ 102 Prozent mehr Privatinsolvenzen) und Bochum (+ 94,1 Prozent.)
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dagegen leicht gesunken: von 725 im vergangenen Jahr auf 657 im ersten Halbjahr 2021. Allerdings war die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages für Unternehmen infolge der Pandemie teilweise bis zum 30. April 2021 ausgesetzt.
Informationen unter https://www.it.nrw/atom/13324/direct
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