2020

Konjunkturbericht des RWI – Leibniz-Instituts: Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen sieht Silberstreifen am Horizont

Minister Pinkwart: Wir kommen bislang etwas besser durch die Krise als der Bundesdurchschnitt – Aufstiegspfad sichern, Modernisierung vorantreiben
Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen kämpft sich langsam aus der Krise. Seit dem Tiefpunkt vom April beginnt sich die Stimmung aufzuhellen.

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Fraunhofer und ZDH vereinbaren Kooperation für mehr Transfer zwischen Wissenschaft und Handwerk

Die Fraunhofer-Gesellschaft und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben am Montag, 29. Juni 2020, vereinbart, in der Zukunft enger zusammen zu arbeiten und den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Handwerk für mehr Innovationen zu stärken. Dazu haben die Fraunhofer-Gesellschaft und der ZDH eine Erklärung über angestrebte gemeinsame Aktivitäten unterzeichnet.

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1,4 Prozent aller Jobs in NRW wurden 2018 unterhalb des Mindestlohns vergütet

Im April 2018 wurden in Nordrhein-Westflen rund 116 000 Jobs und damit 1,4 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse mit weniger als dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Mindeststundenlohn von 8,84 Euro entlohnt. Im April 2014, also rund ein Dreivierteljahr vor Einführung des allgemeinen Mindestlohnes (damals: 8,50 Euro) hatte es etwa 1 104 000 Beschäftigungsverhältnisse (13,8 Prozent der Jobs) unter der Mindestlohngrenze gegeben.

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Fleischerhandwerk ist anders

Das Fleischerhandwerk verfolgt mit Sorge die Entwicklung, die sich aus den vermehrten Corona-Infektionen bei Mitarbeitern großer Unternehmen der Fleischindustrie ergeben hat. Herbert Dohrmann, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV), der rund 11.000 Handwerksfleischereien vertritt, betont: „Von den betroffenen Unternehmen ist zu fordern, dass sie ihrer Verantwortung in jedem Fall gerecht werden und sie nicht an andere abgeben.“ Der DFV verweist darauf, dass im Handwerk grundsätzlich anders gearbeitet wird als in vielen Industriebetrieben.

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Ausbildungs- und Übernahmeprämie sind deutliche und wichtige Wertschätzungszeichen für die duale Ausbildung

Zu dem am Mittwoch, 24. Juni 2020, vom Bundeskabinett verabschiedeten Eckpunkten für ein Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Mit der nun beschlossenen Ausbildungs- sowie Übernahmeprämie setzt die Bundesregierung gerade in der aktuellen Corona-Pandemie ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für die duale Ausbildung. In einer Zeit großer Verunsicherung bei Betrieben wie auch Jugendlichen über den Fortgang auf dem Ausbildungsmarkt wird damit ein Signal der Ermutigung zu einer beruflichen Ausbildung gegeben und der hohe Stellenwert beruflicher Ausbildung und Qualifizierung für die wirtschaftliche Entwicklung weit über die Krise hinaus sehr deutlich gemacht.

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UNESCO-Lehrstuhl an der Technischen Universität Dortmund eingerichtet

s erste Uni in der Metropole Ruhr ist die TU Dortmund Sitz eines UNESCO-Lehrstuhls. Gemeinsam mit der Organisation der Vereinten Nationen hat die Dortmunder Universität den „UNESCO-Lehrstuhl für berufliche Bildung, Kompetenzentwicklung und Zukunft der Arbeit“ eingerichtet. Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Schröder. Der Lehrstuhl entwickelt die Berufsbildungsforschung und die Ausbildung von Berufsschullehrkräften auf nationaler und internationaler Ebene weiter. Er kooperiert besonders eng mit Hochschulen in Ost- und Südostasien.

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