Allgemein

Andreas Ehlert , Präsident der Dachorganisation Handwerk.NRW (Foto: Handwerk.NRW)

NRW-Handwerk mit unsicheren Aussichten für 2023

Die multiplen Krisen des Jahres 2022 sind auch am NRW-Handwerk nicht spurlos vorbeigegangen. Dramatisch gestiegene Energiepreise belasten viele Betriebe weiterhin enorm. Hinzu kommen erhebliche Lieferkettenprobleme, die aufgrund der Kehrtwende der chinesischen Coronapolitik weiter anhalten oder sich gar verschärfen dürften. „In Kombination mit einer weiterhin hohen Inflation, einer schwächelnden Bauwirtschaft und einem massiven Fachkräftemangel ergibt sich ein unheilvolles Gemisch für 2023“, so Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW.

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„Steigende Energiepreise machen uns Sorgen“

Die vergangenen Monate waren geprägt durch die Corona-Krise und den schrecklichen Angriffskrieg in der Ukraine. Die Pandemie hat die finanziellen Polster vieler Handwerksbetriebe im Kammerbezirk aufgezehrt, sodass sie wenig Spielraum haben, neuerliche Härten abzufangen. Lieferkettenprobleme und explodierende Preise bei Energie und Material haben schließlich dafür gesorgt, dass auch die Gewerke, die weitestgehend gut durch die Corona-Krise gekommen sind, einen Dämpfer erhalten. 

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NRW: Weniger Verbraucher-, aber mehr Unternehmensinsolvenzen im November 2022

m November 2022 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 1 960 Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 15,9 Prozent weniger als im November 2021 (damals: 2 331 Verfahren) und 3,6 Prozent weniger als im Vormonat (Oktober 2022: 2 034 Verfahren).

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Unternehmerverband Handwerk NRW unterstützt dringenden Appell des Bäcker-, Fleischer- und Konditorenhandwerks

Die Betriebe des Bäcker-, Fleischer- und Konditorenhandwerks in Nordrhein-Westfalen stehen aktuell vor einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte. Die maßlos steigenden Energie-, Rohstoff-, Personal- und sonstigen Festkosten drohen viele Betriebe in eine existenzbedrohende Krise zu führen. Die hohe Inflation trägt ihr Übriges zur Verschärfung der Situation bei. Die Situation auf dem Arbeits- und Fachkräftemarkt ist ein weiterer Faktor, der den betriebswirtschaftlichen Druck auf die Betriebe des Lebensmittelhandwerks erhöht. Der Unternehmerverband Handwerk NRW fordert gemeinsam mit den Verbänden des Bäcker-, Fleischer- und Konditorenhandwerks in NRW konkrete Nachbesserungen bei den Beschlüssen der Bundesregierung zu einer Gas-, Strompreisbremse oder Härtefallregelung.

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Oper Dortmund ist bestes Opernhaus des Jahres 2022

as Fachmagazin OPER! hat die Oper Dortmund zum besten Opernhaus des Jahres gekürt. Am Montag, 27. Februar, wird dem Team des Hauses der „Oper! Award 2023“ in Dortmund verliehen. Im Rahmen der Verleihung werden auch die Preisträger der übrigen 19 Kategorien des Awards bekanntgegeben und persönlich geehrt. Die Gala findet in diesem Jahr erstmals außerhalb von Berlin statt. „Mit einem klugen Spielplan aus Raritäten und Bekanntem, dem Engagement von herausragenden Sängerinnen und Sängern sowie das in seiner Form einmalige Symposium ‚Wagner-Kosmos‘ zum Komponisten Richard Wagner wurde die Oper Dortmund 2022 zur Pflichtadresse für jeden Operninteressierten“, so das Urteil der Jury.

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NRW-Bauhauptgewerbe: 0,8 Prozent mehr Betriebe und 1,9 Prozent mehr Beschäftigte als ein Jahr zuvor

Mitte 2022 beschäftigten die 14 005 Betriebe des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes 158 171 Personen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 111 bzw. 0,8 Prozent mehr Betriebe als im Juni 2021. Die Zahl der Beschäftigten war um 2 996 Personen bzw. 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

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Todtenhausen (FDP): „Mit einem freiwilligen Klimajahr (FKJ) sorgen wir für mehr Akzeptanz gerade auch bei Handwerksberufen“

Zur Debatte um die umfangreichen Klimamaßnahmen, die sich EU und Bundesregierung für das laufende Jahrzehnt vorgenommen haben, erklärt der handwerkspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Manfred Todtenhausen MdB: „Genau hier kann das von mir unterstützte Freiwillige Klimajahr (FKJ), das die praktische Umsetzung der Klimawende nahebringt und Klimabranchen und -handwerke im Fokus hat, als inhaltlich neue, dritte Säule neben dem Sozialen und dem Ökologischen Jahr ansetzen und ganz nebenbei auch für eine zukünftige Tätigkeit in einem dieser Bereiche werben.“

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Zahl der Erwerbstätigen im Ruhrgebiet leicht gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Metropole Ruhr ist 2021 um 0,12 Prozent auf knapp 2,46 Millionen gestiegen. Davon waren 315.500 marginal beschäftigt (minus 12.300). Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, hatten im Ruhrgebiet die meisten Erwerbstätigen ihren Arbeitsort in Essen (339.100) und Dortmund (332.800). In neun der 15 Kreise bzw. kreisfreien Städte stieg die Erwerbstätigenzahl. Die höchsten Zuwächse gab es in Bochum (plus 1,2 Prozent) und Herne (plus 1,1 Prozent).

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ZDH und DVS schreiben Innovationspreis „Fügen im Handwerk“ aus

ZDH und DVS schreiben bereits zum fünften Mal den mit 3.000 Euro dotierten Innovationspreis „Fügen im Handwerk“ aus. Bis zum 31. März 2023 können Handwerksbetriebe nominiert werden, die sich in besonderer Weise um den Innovationstransfer und die Personalentwicklung in der Fügetechnik verdient gemacht haben. Handwerkskammern, Fachverbände und Innungen des Handwerks sowie Bildungseinrichtungen des DVS können ab sofort Handwerksbetriebe vorschlagen, die sich innerhalb der Fügetechnik auszeichnen. Es zählen also insbesondere hochwertige Personalentwicklungskonzepte sowie ein intensiver Know-how-Transfer.

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Viel Prominenz beim traditionellen Kartoffelsuppe-Essen: (v.l.), stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen Ludgerus Niklas, Handwerkskammer-Präsident Berthold Schröder, 1. Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtags Rainer Schmeltzer, Kreishandwerksmeister Christian Sprenger, Oberbürgermeister Thomas Westphal,  der Beigeordnete der Stadt Lünen Dr. Christian Klicki, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic Claudia Baumeister, die Dortmunder Bürgermeisterin Ute Mais und der Dortmunder Bürgermeister Norbert Schilff. Foto: Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, Stefan Müller.

Handwerk zieht Bilanz des Jahres bei traditioneller Kartoffelsuppe

Mehr als 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren auf Einladung der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen am Mittwoch zum traditionellen Kartoffelsuppe-Essen des Handwerks gekommen. Kreishandwerksmeister Christian Sprenger und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas begrüßten die Gäste im Bildungszentrum des Handwerks in Dortmund-Körne. In seiner Tischrede zog der Kreishandwerksmeister eine durchwachsene Bilanz des Jahres.

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HWK Dortmund begrüßt erneute Anhebung der ÜLU-Finanzierung

Das Land Nordrhein-Westfalen will im kommenden Jahr die Mittel für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Handwerk weiter anheben. Rund 12,4 Millionen Euro sollen im Haushaltsjahr 2023 zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt wird damit die ÜLU-Förderung auf knapp 25,4 Millionen Euro erhöht. Hierzu erklärt Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund: „Das ist ein starkes Signal für die Stärkung und Wertschätzung der beruflichen Bildung.“

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Jörg Dittrich ist neuer Handwerkspräsident

Das Handwerk hat einen neuen Präsidenten: Jörg Dittrich, Dachdeckermeister aus Dresden und dortiger Präsident der Handwerkskammer. Auf dem Deutschen Handwerkstag in Augsburg hat die Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks mit überwältigender Mehrheit Jörg Dittrich das Vertrauen ausgesprochen. Dittrich löst zum 1. Januar 2023 Hans Peter Wollseifer ab, der dem ZDH als Präsident neun Jahre lang vorgestanden hat.

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