Baugewerbe

Deutsches Baugewerbe: „Neue Eigenheimförderung muss ambitionierter werden“

Am 1. Juni startet die neue Eigenheimförderung für Familien. Ziel des KfW-Programms ist es, Familien mit Kindern mit geringem oder mittlerem Einkommen beim Bau oder Erwerb von klimafreundlichen Wohneigentum zu unterstützten. Um aber die Wohnbauziele zu erreichen, ist ein ganzes Maßnahmenbündel nötig, so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

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Reinhard Quast Foto: Claudius Pflug

Frühjahrsumfrage des Deutschen Baugewerbes: Auftragseinbruch im Wohnungsbau verstärkt Wohnungsnot

Die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage 2023 des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe und die heute veröffentlichten Baufertigstellungszahlen 2022 kommentiert Reinhard Quast, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB): „Die ZDB-Frühjahrsumfrage bestätigt die schlechte Auftragslage im Baugewerbe. Der giftige Cocktail aus Fehlern in der Förderpolitik zu Beginn der Legislaturperiode, steigenden Bauzinsen und steigenden Materialpreisen führt bei 76 % der Unternehmen zu keiner positiven Konjunktureinschätzung im Wohnungsbau. Die heute veröffentlichten Baufertigungszahlen von 295.300 Wohnungen im Jahr 2022 sind zwar knapp 2.000 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Die politische Zielgröße von 400.000 Wohnungen wurde damit jedoch weiter deutlich verfehlt.“

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Baugenehmigungen stürzen ab

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen für Wohnungen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

„Seit Mai letzten Jahres sind die Baugenehmigungszahlen in Deutschland im Sinkflug. Im März 2023 erteilten die Behörden nun sogar 29,6 % weniger Baugenehmigungen als im März 2022. Ein größeres Minus gab es zuletzt 2007. Der Vergleich zum Vorjahresquartal ergibt ein Minus von 25,7 %. Ohne ein Umdenken in der Förderpolitik wird der Wohnungsbau eine Bruchlandung hinlegen. Uns werden auf viele Jahre die dringend benötigten Wohnungen fehlen.“

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Leiter für das Schulungszentrum der GFW-BAU gesucht

Für das Schulungszentrum im Bauforum NRW in Holzwickede sucht die GFW-BAU zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen neuen Leiter. Die GFW-BAU (Gesellschaft zur Förderung des Westfälischen Baugewerbes mbH) in Dortmund prägt seit fast 6 Jahrzehnten die Personalqualifizierung und Personalentwicklung in der Bauwirtschaft. Mit dem umfassenden Seminar- und Lehrgangsangebot trägt die GFW-BAU effizient dazu bei, dass sich Mitarbeiter der Bauwirtschaft in den verschiedensten Berufsgruppen auf allen betrieblichen Ebenen qualifizieren können, von der Bürokraft über den Polier und Meister bis hinauf zur ersten Führungsebene. Bewerbungsunterlagen bis zum 31. Mai 2023 per Mail an: bewerbungen@bauverbaende.nrw

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Ehrenpräsident und Ehrenobermeister Walter Derwald vollendet 80. Lebensjahr

„Man muss lernen loszulassen.“ Mit diesen Worten kündigte Walter Derwald bereits im Jahre 2015 seinen sukzessiven Rückzug aus seinen zahlreichen Ehrenämtern an. 2018 gab der Dortmunder Bauunternehmer und Investor dann sein Amt als Präsident des Baugewerbeverbandes  Westfalen ab. Anfang Mai vollendete der Ehrenpräsident des Baugewerbeverbandes Westfalen und Ehrenobermeister der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen nun sein 80. Lebensjahr.

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Digitaler Bauantrag: „Positiver Schritt in die richtige Richtung“

Laut Bundesbauministerium sollen in diesem Jahr Bauherren bundesweit die Möglichkeit bekommen, ihre Bauanträge digital einzureichen. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, begrüßt die Ankündigung – und plädiert für verbindliche Regelungen. „Bis Ende 2023 sollen etwa 500 von 851 Behörden der unteren Bauaufsicht das neue System zur digitalen Antragstellung nutzen, heißt es aus dem Bundesbauministerium. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die digitale Richtung. Es ist aber noch ein langer Weg.“

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„Blei-Verbot könnte für Handwerksbetriebe existenzbedrohend werden“

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat Mitte April der Europäischen Kommission empfohlen, Blei und sieben weitere Stoffe in Anhang XIV der REACH-Verordnung aufzunehmen. „Sollte Blei in die REACH-Verordnung aufgenommen werden, wäre es zulassungspflichtig. Für Gewerke wie den Musikinstrumentenbau, speziell den Orgelbau, käme das einem Verbot gleich“, sagt Henrik Himpe, Stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund. Auch im Dachdeckerhandwerk findet Blei seine Anwendung, beispielsweise beim Verbinden von Dachfenstern, Gauben oder Schornsteinen mit dem Dach.

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Wohnungsbaukrise: „Es sind die Bauwilligen, die Unterstützung brauchen“

Zu der Diskussion um die Anhebung der Neubauförderung zwischen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesbauministerin Klara Geywitz nimmt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wie folgt Stellung: „Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Habeck, die Neubauförderung anzuheben, ist richtig. Es sind die Bauwilligen, die angesichts historisch hoher Materialpreise und Zinskosten schnellstens Unterstützung brauchen. Die Wohnungsbauzahlen sind bereits massiv am Einbrechen. Eine Anhebung wäre aber auch für die Unternehmerinnen und Unternehmer ein wichtiges Signal, denn sie würde die Nachfrage stützen und damit auch Kurzarbeit und Personalabbau in den Unternehmen verhindern.“

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2022 wurden in NRW 3,0 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2022 haben die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von 59 099 Wohnungen genehmigt. Das waren 1 812 oder 3,0 Prozent weniger als im Jahr 2021 (damals: 60 911). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohnungen um 1,6 Prozent auf 34 305. Gestiegen ist auch die Zahl der genehmigten Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten an bereits bestehenden Gebäuden entstehen sollen (7 863 Wohnungen; +9,3 Prozent).

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Attraktive Ausbildung für Fliesenleger

Rund 40 Ausbildungsexperten diskutierten am 3. und 4. April in der Schlüter-WorkBox in Iserlohn engagiert über die Zukunft der Fliesenlegerausbildung in Deutschland. Die Runde setzte sich aus Fliesenlegerbetrieben, Ausbildungszentren und Berufsschulen, Handwerkskammern sowie Entscheidern des Fachverbands Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes zusammen.

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NRW-Baupreise für Wohngebäude im Februar 2023 um 13,0 Prozent gestiegen

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen ist im Februar 2023 um 13,0 Prozent höher gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 149,4 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100). Die höchsten Steigerungsraten im Bereich der Rohbauarbeiten wurden im Zeitraum von Februar 2022 bis Februar 2023 für Klempner- (+14,4 Prozent) sowie Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (+16,0 Prozent) ermittelt.

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Baugewerbe begrüßt Einigung im Koalitionsausschuss

Zum Ergebnis des Koalitionsausschusses erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe: „Es ist gut, dass der Ampelausfall heute stellenweise behoben wurde und der Verkehr wieder fließen kann – und zwar auf Straße und Schiene! Angesichts der Mammutaufgaben im Verkehrsbereich brauchen wir dringend schnellere und schlankere Planungsabläufe.

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