Baugewerbe

82 Auszubildende der Baugewerke feierlich freigesprochen

Fachkräfte im Baugewerbe werden dringend gebraucht und die Ausbildung am Bau ist attraktiv. Das zeigte sich eindrucksvoll bei der gemeinsamen Freisprechungsfeier der Baugewerke am Freitag (04.08.) im Ausbildungszentrum Bau in Dortmund-Körne. Insgesamt 82 Absolventinnen und Absolventen der Wintergesellenprüfung 2022/2023 und der Sommergesellenprüfung 2023 wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben, darunter 21 Fliesenleger, 15 Maurer, 22 Straßenbauer, 7 Tiefbaufacharbeiter und 17 Zimmerer. Ausrichter der Feier waren die Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen, die Straßen- und Tiefbau-Innung Dortmund und die Stukkateur- und Zimmerer-Innung Dortmund und Lünen sowie die Fachgruppe Fliesenleger.

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Wohnungsbaukrise: Baugewerbe begrüßt neue Pläne der Bundesbauministerin – mahnt aber weitere Schritte an

Um den seit Monaten einbrechenden Wohnungsbau anzukurbeln, plane Bundesbauministerin Klara Geywitz Medienberichten zufolge steuerliche Entlastungen. Laut des SPIEGEL sollen ab kommendem Jahr und befristet bis Ende 2030 die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten erweitert werden. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Die heutige Meldung ist ein Lichtblick. Wir begrüßen es sehr, wenn Bauwillige und Investoren einen höheren Prozentsatz bei der degressiven AfA abschreiben könnten. Angesichts des seit Monaten anhaltenden Negativtrends im Wohnungsbau ist ein steuerliches Anreizprogramm ein dringend notwendiger Baustein, um die Baukonjunktur anzukurbeln. 

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Wohnungsbaukrise: Baugewerbe begrüßt neue Pläne der Bundesbauministerin – mahnt aber weitere Schritte an

Um den seit Monaten einbrechenden Wohnungsbau anzukurbeln, plane Bundesbauministerin Klara Geywitz Medienberichten zufolge steuerliche Entlastungen. Laut des SPIEGEL sollen ab kommendem Jahr und befristet bis Ende 2030 die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten erweitert werden. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Die heutige Meldung ist ein Lichtblick. Wir begrüßen es sehr, wenn Bauwillige und Investoren einen höheren Prozentsatz bei der degressiven AfA abschreiben könnten. Angesichts des seit Monaten anhaltenden Negativtrends im Wohnungsbau ist ein steuerliches Anreizprogramm ein dringend notwendiger Baustein, um die Baukonjunktur anzukurbeln. „

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Auftragseingänge im Wohnungsbau gehen weiter zurück: „Weckruf an die Politik“

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Auftragseingänge im Wohnungsbau kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Leider ist keine Trendwende bei der Nachfrage im Wohnungsbau erkennbar. Per Mai 2023 haben wir zum Vorjahr einen Rückgang bei den Baugenehmigungen für Wohngebäude von 41.155 Wohneinheiten zu verzeichnen, ein Rückgang um mehr als 30 Prozent. Bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau beträgt der Rückgang ebenfalls ein Drittel (minus 32 Prozent). Die Rückmeldungen aus den Unternehmen lassen eine Fortsetzung dieses Negativtrends in den kommenden Monaten erwarten. Hohe Bauzinsen, anhaltende Inflation und sinkende Förderbudgets verengen den finanziellen Handlungsspielraum potentieller Bauherren und Investoren. Noch zehren wir von den Auftragsbeständen der Vorjahre. Ein Drittel der Unternehmen berichtet aber im Wohnungsbau schon jetzt über Auftragsmangel.“

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Prototyp für zukunftsfähiges Bauen: „Gebäudeblock Nr. 1“ steht auf Zollverein

Er soll variabel einsetzbar sein wie ein Lego-Baustein: der innovative „Gebäudeblock Nr. 1“ in Essen. Von außen ist es ein unscheinbarer Quader in Korkoptik mit großen, bodentiefen Fenstern. Das Besondere: Dahinter verbirgt sich ein Prototyp für kreislaufbasiertes Bauen. Das Modul ist Teil eines wiederverwendbaren Gebäudesystems und zeigt, wie die Zukunft des Bauens nachhaltig gestaltet werden kann. Mit ihm lassen sich Gebäude zusammensetzen und verkleinern, um sich den Platzbedürfnissen seiner Nutzer anpassen zu können. Somit soll das Modulhaus über viele Jahre hinweg flexibel einsetzbar sein und bindet mehr Kohlenstoff als im gesamten Produktionsprozess ausgestoßen wird.

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Baugenehmigungen gehen weiter zurück

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen für Wohnungen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: Seit Monaten gehen die Baugenehmigungszahlen zurück. Im Mai dieses Jahres erteilten die Behörden nun 25,9 Prozent weniger Baugenehmigungen als im Mai 2022. Es ist ein massiver Einbruch bei den privaten Bauinvestitionen absehbar, der sich im Wohnungsbau auftut und herbe Markteinschnitte immer wahrscheinlicher macht.“

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Lindner fordert: Keine Grunderwerbssteuer bei selbst genutztem Eigentum

Hohe Baukosten und Zinsen machen es Familien inzwischen fast unmöglich, Eigentum zu erwerben. Erspartes fließt beim Kauf an den Staat.  Das hat mittlerweile auch die Bundesregierung erkannt. „Wir sollten den Ländern deshalb die gesetzliche Möglichkeit eröffnen, bei selbstgenutzten Immobilien auf die Grunderwerbsteuer zu verzichten“, gibt nun auch Christian Lindner bekannt. Damit beruft sich der Bundesfinanzminister auf ein Diskussionspapier, das von Wissenschaftlern und Mitarbeitern seines Hauses erarbeitet wurde. „Zinswende, knappes Bauland, gestiegene Materialpreise infolge von Corona, Ukrainekrieg sowie der Energiekrise. Das alles sind Preistreiber im Bausektor, für die es keine schnellen und einfachen Lösungen gibt“, erklärt Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW. „Umso wichtiger ist es, dass sich die Politik den Themen annimmt, die sie sehr viel direkter beeinflussen kann.“

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Zahl der Wohnungen in NRW seit 2010 um 5,6 Prozent gestiegen

Ende 2022 hat es in Nordrhein-Westfalen 9,2 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden gegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Wohnungen damit um 0,5 Prozent (+45 718 Wohnungen) höher als ein Jahr zuvor und um 5,6 Prozent (+487 197 Wohnungen) höher als Ende 2010. Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen aller 396 Städte und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelte das Statistische Landesamt für die beiden zum Kreis Heinsberg gehörenden Kommunen Gangelt (+21,7 Prozent) und Wassenberg (+20,7 Prozent). In zwei Städten NRWs war die Wohnungsanzahl 2022 niedriger als im Jahr 2010: Altena im Märkischen Kreis (−3,3 Prozent) und Bergneustadt im Oberbergischen Kreis (−0,5 Prozent).

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Freisprechung: 78 Auszubildende in den Gesellenstand erhoben

Am vergangenen Freitag war es so weit: Bei der alljährlichen Freisprechungsfeier des Gerüstbauerhandwerks in der alten Kaue im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer (HWK) Dortmund wurden 78 Auszubildende der Winter- und Sommergesellenprüfung aus ganz Deutschland freigesprochen. 76 Gerüstbauer und zwei Gerüstbauerinnen nahmen im feierlichen Rahmen ihre Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse entgegen.

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Deutsches Baugewerbe: Fachkräfteeinwanderungsgesetz muss sich in der Praxis erst beweisen

Heute (23.6.) hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung“ beschlossen. Hierzu nimmt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, wie folgt Stellung: „Die vom Bundestag heute beschlossenen Neuregelungen zur Fachkräfteeinwanderung gehen in die richtige Richtung, aber sie greifen immer noch zu kurz. Der Praxischeck wird bald zeigen, dass noch nachgesteuert werden muss. Bestanden hat diesen Check schon die Westbalkan-Regelung, die von der Ampelkoalition entfristet wurde. Wir begrüßen diese Entscheidung sehr.“

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Bauüberhang von Wohnungen war in NRW Ende 2022 um 128,7 Prozent höher als 2008

In NRW waren Ende letzten Jahres 138 298 Wohnungen zwar von den Bauämtern genehmigt, aber von den Bauherren bis dahin noch nicht fertiggestellt worden. Die Zahl der Wohnungen im sog. Bauüberhang ist damit zum achten Mal in Folge angestiegen und ist seit 2008 um 128,7 Prozent gestiegen. Dies teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als aktuelles Ergebnis der Statistik des Bauüberhangs mit. In dieser Erhebung wird immer zum Jahresende der Bauzustand aller genehmigten aber noch nicht fertiggestellten Bauprojekte vom Statistischen Landesamt bei den zuständigen Bauämtern erfragt.

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LKW-Maut: Baugewerbe begrüßt Kabinettsentschluss zur Handwerkerausnahme

Gestern hat das Bundeskabinett das 3. Gesetz zur Änderung mautrechtlicher Vorschriften beschlossen. Damit werden Fahrzeuge des gewerblichen Güterkraftverkehrs ab 3,5 t in die Maut einbezogen. Ausgenommen davon bleiben die Fahrzeuge von Handwerksbetrieben ab 3,5 bis 7,5 t. „Richtig so!“, kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, das Bekenntnis des Kabinetts zur Handwerkerausnahme. „Wir haben immer gefordert, dass die Maut-Ausweitung nicht für Handwerkerfahrzeuge gelten darf, die Material zu Baustellen transportieren, damit es dort verbaut werden kann. Das Kabinett hat diese Handwerkerausnahme nun bestätigt und so eine unverhältnismäßige Mehrbelastung für die Bauwirtschaft und das gesamte Handwerk verhindert.“

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