Baugewerbe

Herne will mit KI Zustand der Straßen erfassen

Die Stadt Herne arbeitet zusammen mit Hochtief-Tochter Edgital an einem Programm, das mithilfe Künstlicher Intelligenz nicht nur den aktuellen Zustand der Straßen abbildet, sondern auch Prognosen für die künftig Entwicklung liefert. Das Land NRW fördert das Vorhaben mit 500.000 Euro. Im Fokus einer dreijährigen Entwicklungsphase steht zunächst eine Software zur automatisierten und kontinuierlichen Überwachung des Straßenzustandes im gesamten Stadtgebiet. Sie stellt Informationen wie Zustandswerte, Verkehrsbelastungen, Umleitungsstrecken und Temperaturen zur Verfügung.

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19. Westfälischer Fliesentag steigt am 28. April 2023 in Kaiserau

Endlich ist es wieder so weit! Nach coronabedingter Pause ist er zurück, der Westfälische Fliesentag. Das Programm ist extrem abwechslungsreich, die Plätze heiß begehrt.

Im SportCentrum Kaiserau geht am 28. April 2023 der „19. Westfälische Fliesentag“ über die Bühne. Wo sich sonst die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf wichtige Turniere vorbereitet, feiert diesmal eine traditionsreiche Veranstaltung nach coronabedingter Pause ihr spektakuläres Comeback. Und das mit einem Programm, was es in sich hat.

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NRW-Baunachfrage im vierten Quartal 2022 um 18,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes sind im vierten Quartal 2022 um 18,2 Prozent niedriger gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich dabei die Auftragslage sowohl im Tiefbau (−24,9 Prozent) als auch im Hochbau (−12,5 Prozent) verschlechtert. Auch beim Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit dem Ergebnis des vierten Quartals des Vor-Corona-Jahres 2019 ist ein Rückgang der Baunachfrage (−11,3 Prozent) festzustellen. Im Vergleich zum vierten Vierteljahr 2019 verschlechterte sich die Auftragslage im Hochbau um 13,2 Prozent und im Tiefbau um 8,6 Prozent.

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Krise am Bau: Baukonjunktur immer besorgniserregender

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes verteuerten sich Baumaterialien im Jahresdurchschnitt 2022 deutlich gegenüber dem Vorjahr. Infolge stiegen auch die Preise für den Neubau von Wohngebäuden. Die Daten kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe:

„Aufgrund der Energiekrise mussten Bauherren und Unternehmen im letzten Jahr starke Preisanstiege verkraften. Gerade energieintensive Baumaterialien wie Stabstahl (+40,4 %), Blankstahl (+39,1 %) und Betonstahlmatten (+38,1 %) verteuerten sich gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2021. Den Unternehmen bleibt nichts anderes übrig, als die immensen Preissprünge weiterzugeben.“

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Neubauförderung ist eine bittere Enttäuschung

Zu den heute von Bundesbauministerin Klara Geywitz verkündeten Rahmenbedingungen zur Neubauförderung erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Das angekündigte Fördervolumen von 1,1 Milliarden Euro ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wohnungssuchende, Bauherren und Investoren werden in der derzeitigen extremen Kostenbelastung aus immensen Bauzinsen und hohen Materialpreisen allein gelassen, während die Auftragseingänge im Wohnungsbau immer weniger werden.“

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Baubranche warnt vor Drama im Wohnungsbau: Wohnungsnot wird immer größer!

Seit Monaten ist die Zahl der Baugenehmigungen rückläufig. Angesichts der äußerst angespannten Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt und rückläufiger Auftragszahlen fordert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, die Politik zum Handeln auf. „Die anhaltend negative Entwicklung bei den Baugenehmigungen ist ein Menetekel für den Wohnungsbau in Deutschland. Im November 2022 wurde der Bau von 24.300 Wohnungen genehmigt. Laut Statistischem Bundesamt waren das 4.700 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahresmonat (-16 Prozent).“

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NRW-Bauproduktion im Oktober 2022 in etwa auf Vorjahresniveau

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag im Oktober 2022 in etwa auf Vorjahresniveau (+0,1 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 1,1 Prozent höher, während sie im Tiefbau um 0,8 Prozent niedriger war als im Oktober 2021.

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Mobilitätsgipfel: Mobilität braucht eine leistungsfähige Infrastruktur!

Die deutsche Bauwirtschaft begrüßt anlässlich des heutigen Mobilitätsgipfel der Bundesregierung die Infrastrukturpläne der SPD. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, drängt darauf, den Mittelstand konsequenter miteinzubeziehen: „Um das Schienennetz zu sanieren und auszubauen, um Straßen und Brücken in Ordnung zu bringen und die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität zu errichten, braucht es gerade bei den Planungs- und Genehmigungsphasen mehr Tempo. Wir begrüßen das Ziel, den Zeitraum zwischen Planungs- und Baubeginn mindestens zu halbieren. Damit das gelingt, braucht es vor allem ausreichende Personalkapazitäten in der öffentlichen Verwaltung.“

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Äthiopische Arbeitsministerium und Deutscher Auslandsbau-Verband e. V. unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Anfang Dezember 2022 haben sich der Deutsche Auslandsbau-Verband (DABV) und das äthiopische Arbeitsministerium über die Anwerbung von Auszubildenden für baugewerbliche Unternehmen verständigt. Der DABV unterzeichnete dieses Abkommen in Namen aller im ZDB organisierten 35.000 Bauunternehmen bundesweit. Das Memorandum of Understanding ist ein wichtiger Schritt, um junge und hochmotivierte Auszubildende aus Äthiopien in das deutsche Baugewerbe beruflich und außerberuflich zu integrieren

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Im NRW-Ausbaugewerbe waren Mitte des Jahres 3,4 Prozent mehr Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor

Mitte des Jahres 2022 waren in den 5 415 Betrieben des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes 133 522 Personen beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Betriebe damit um 183 (+3,5 Prozent) und die der Beschäftigten um 4 431 (+3,4 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Der ausbaugewerbliche Umsatz (aus Bauleistungen) lag im Jahr 2021 mit rund 16,2 Milliarden Euro um 4,8 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

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Reinhard Quast Foto: Claudius Pflug

Verband erwartet Delle in der Baukonjunktur

„Wir erwarten für dieses und das kommende Jahr eine Delle in der Baukonjunktur, d.h. der Umsatz wird in diesem Jahr real um 5,5 % und im kommenden Jahr noch einmal um 7 % zurückgehen. Sorgenkind dabei ist vor allem der Wohnungsbau; aber auch die beiden übrigen Bausparten Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau sind stark rückläufig.“ Mit diesen Worten kommentierte Reinhard Quast, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Erwartungen der Baubranche heute in Berlin.

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