Wirtschaft

Ruhr-Handwerk unter Druck – Rezession und Baukrise drücken Stimmung

Das Handwerk in der Region Ruhr steht im Herbst 2023 unter dem Eindruck der gesamtwirtschaftlichen Rezession, der hohen Energiepreise und der sich zuspitzen Baukrise. Unter diesen negativen Vorzeichen fällt das Geschäftsklima gegenüber dem Frühjahr um 15 Punkte auf einen Wert von 103 und hält sich nur knapp im positiven Bereich. Dabei ergibt sich eine Spreizung zwischen Lage- und Zukunftseinschätzung. 85 Prozent der Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend, nur 15 Prozent als schlecht. Allerdings geht ein knappes Drittel von einer Verschlechterung in den nächsten sechs Monaten aus. Ein gleiches Bild zeigt sich beim Umsatz: Die aktuelle Lage ist weitgehend stabil, die Aussichten haben sich hingegen spürbar eingetrübt.

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NRW: Jedes zwölfte Unternehmen war im Jahr 2021 eine Neugründung

53 582 der rund 654 000 in Nordrhein-Westfalen aktiven Unternehmen sind im Jahr 2021 neu gegründet worden; rein rechnerisch handelte es sich damit bei jedem zwölften Unternehmen in NRW um eine Neugründung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Gründungsrate im Land mit 8,2 Prozent über dem für das gesamte Bundesgebiet ermittelten Wert (8,1 Prozent). Als Gründungsrate bezeichnet man den Anteil der in einem Jahr gegründeten Unternehmen am gesamten Unternehmensbestand des selben Jahres.

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Ruhr-IHKn: Fachkräftemangel und sinkende Nachfrage bestimmen den Ruhrlagebericht

Fachkräftemangel, sinkende Nachfrage, hohe Energiekosten – das sind die Probleme, die die Unternehmen in der Metropole umtreiben. Das zeigt der 111. Ruhrlagebericht der fünf Industrie- und Handelskammern in der Metropole Ruhr, der heute (20. Oktober) in Bochum vorgestellt wurde. Die Konjunkturumfrage stützt sich auf Antworten von 737 Unternehmen mit fast 110.000 Beschäftigten. Sie zeigt: Die Wirtschaftsakteurinnen und -akteure blicken wieder pessimistischer in die Zukunft. Der Umfrage zufolge ist der IHK-Konjunkturklimaindex, der Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung, um sechs auf insgesamt 95 Punkte gefallen.

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NRW: 56,1 Prozent mehr Unternehmens- und 19,1 Prozent mehr Verbraucherinsolvenzen im August 2023

ür August 2023 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 462 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 56,1 Prozent mehr als im August 2022 (damals: 296 Verfahren) und 2,0 Prozent mehr als im Vormonat (Juli 2023: 453 Verfahren). Das ist die höchste Zahl von Unternehmensinsolvenzen seit Januar 2020 (damals: 489 Verfahren).

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Resilientes Ruhrgebiet trotzte 2022 globalen Krisen – Sorgen um Fortsetzung der Aufholjagd wachsen

Trotz aller globalen Krisen war 2022 ein gutes Jahr für die Beschäftigung im Ruhrgebiet: In der Metropole Ruhr waren insgesamt knapp 1,85 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dies ist ein historischer Höchststand seit 1976 und entspricht einem Plus von 38.527 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr (+2,1 %). Damit liegt das Beschäftigungswachstum der Metropole Ruhr in 2022 (+2,1 %) über dem Landesniveau (1,9 %) und dem Vergleichswert für Deutschland (+1,9 %). So ein Ergebnis des Wirtschaftsberichts Ruhr, den die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) am Donnerstag vorgestellt hat.

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NRW: Rückgang der Reallöhne im zweiten Quartal 2023 gestoppt

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lagen in Nordrhein-Westfalen im zweiten Quartal 2023 real – also preisbereinigt – um 0,1  Prozent über denen des Vorjahreszeitraums. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich der in den vergangenen Quartalen beobachtete Rückgang der Reallöhne nicht fortgesetzt. Der Anstieg der Nominallöhne um +6,3 Prozent übertraf den der Verbraucherpreise (+6,2 Prozent). Der in den vergangenen sieben Quartalen eingetretene Rückgang der Reallöhne wurde damit gestoppt.

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Saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt im Juli stärker aus

266.157 Menschen waren im Juli im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Das waren 6.144 oder 2,4 Prozent mehr Arbeitslose als im Juni und 9.729 bzw. 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen fällt etwas stärker aus als in den letzten Jahren. Gründe dafür sind die konjunkturelle Lage sowie die zunehmende Diskrepanz zwischen dem Anforderungsniveau vieler vakanter Stellen und dem Qualifikationsniveau der Bewerber.

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Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen: Weniger als die Hälfte der Betriebe ist mit Geschäftslage zufrieden

Jedes fünfte Unternehmen im Mittleren Ruhrgebiet schreibt aktuell Verluste; weniger als die Hälfte (46 Prozent) melden eine gute bzw. befriedigende Geschäftslage. Das sind Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen mit Sitz in Bochum. Als Gründe werden die hohen Kosten für Rohstoffe und Energie sowie steigenden Lohnkosten und Sozialversicherungsbeiträgen genannt.

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RWI-Konjunkturbericht sieht für dieses Jahr nur leichte Konjunkturerholung voraus

Das RWI – Leibniz-Institut erwartet für die kommenden Monate eine leichte Erholung der angeschlagenen Konjunktur in NRW. Im aktuellen Konjunkturbericht für NRW gehen die Essener Expertinnen und Experten wegen des schwachen Jahreseinstiegs für das Gesamtjahr von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in NRW um 0,3 Prozent aus, im Bund um 0,1 Prozent. Damit treffe die Energiekrise Deutschland und vor allem Nordrhein-Westfalen im internationalen Vergleich besonders hart. Konsumlaune und Investitionsbereitschaft kehren nach RWI-Einschätzung erst im Verlauf des Jahres zurück.

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NRW: 2022 wurden 4,4 Prozent weniger Wohnungen fertiggestellt als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2022 sind von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 47 354 Wohnungen (einschließlich Umbaumaßnahmen) als fertiggestellt gemeldet worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,4 Prozent bzw. 2 201 Wohnungen weniger als im Jahr 2021. Dabei verringerte sich die Zahl der fertiggestellten Einfamilienhäuser um 6,2 Prozent auf 11 037 Wohnungen. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 0,3 Prozent auf 3 274 und bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen lag der Rückgang bei 1,7 Prozent (26 461 fertiggestellte Wohnungen).

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NRW-Inflationsrate liegt im Mai 2023 bei 5,7 Prozent

Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von Mai 2022 bis Mai 2023 um 5,7 Prozent gestiegen (Basisjahr 2020 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank der Preisindex gegenüber dem Vormonat (April 2023) um 0,2 Prozent und damit erstmals wieder seit Dezember 2022. Gegenüber dem Vormonat (April 2023) verringerten sich im Mai 2023 insbesondere die Preise für die kombinierte Personenbeförderung (−31,1 Prozent) durch die Einführung des Deutschlandtickets. Günstiger wurden außerdem verschiedene Gemüsesorten angeboten, wie z. B. Gurken (−29,1 Prozent) und Tomaten (−19,6 Prozent). Aber auch Heizöl einschließlich Betriebskosten (−4,6  Prozent) und Strom (−1,3 Prozent) sowie Kraftstoffe (−2,6 Prozent) verzeichneten Preisrückgänge. Teurer wurden z. B. alkoholische Getränke (+1,4 Prozent) und Übernachtungen (+1,2 Prozent).

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Ruhr-Handwerk: Konjunktur stabilisiert sich – Risiken bleiben

Das Handwerk in der Region Ruhr hat sich stabilisiert und zeigt sich trotz eines nach wie vor angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfelds robust. Das ist die zentrale Botschaft der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Ruhr-Handwerkskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster. Der Geschäftsklimaindex steigt im Vergleich zum Herbst des Vorjahres um 23 Punkte und liegt nun bei einem Wert von 118. 87 Prozent aller Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend.

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