2020

Autohandel sitzt auf Beständen von 14,8 Milliarden Euro

Der Autohandel in Deutschland sitzt allein auf nicht zugelassenen Neufahrzeugbeständen im Wert von rund 14,8 Milliarden Euro. Das haben Hochrechnungen des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ergeben. Vor diesem Hintergrund hat die Fachgruppe Fabrikatshandel im ZDK als Zusammenschluss der Fabrikatshändlervereinigungen erneut auf die existenziell bedrohliche Lage im Autohandel hingewiesen. „Wir brauchen eine schnelle Entscheidung der Politik für eine Kaufprämie, die auf jeden Fall Neufahrzeuge und junge Gebrauchte mit umweltfreundlichen Verbrennungsmotoren der aktuellsten Schadstoffnormen einbeziehen muss“, so ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.

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3,2 Prozent mehr Einbürgerungen im Ruhrgebiet

8.478 Ausländer wurden 2019 in der Metropole Ruhr eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, waren das 3,2 Prozent mehr Einbürgerungen als im Jahr zuvor.
In fast allen kreisfreien Städten und Kreisen stieg die Zahl der Einbürgerungen, am stärksten im Kreis Wesel. Dort wurde die deutsche Staatsangehörigkeit 579 mal verliehen, was ein Plus von 40,2 Prozent im Vergleich zu 2018 ist. Rückgänge gab es in Essen (988, minus 24,5 Prozent), Oberhausen (171, minus 25,3 Prozent) und im Kreis Recklinghausen (672, minus 2,3 Prozent).

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Anzeichen der Entspannung

Bereits kurz nach dem Shutdown hatte der ZVEH seine Innungsfachbetriebe zum ersten Mal zu den Auswirkungen der Corona-Krise befragt. Eine zweite Umfrage Mitte Mai zeigt nun: Die Elektrohandwerke kommen bislang deutlich besser durch die Krise als erwartet. Die Zahl der Elektrounternehmen mit Umsatzrückgängen sank, auch gaben die Betriebe geringere Umsatzrückgänge im Vergleich zur ersten Umfrage an. Die Zahl der Betriebe, die das Instrument Kurzarbeit nutzen, stagniert auf einem niedrigen Niveau. Insgesamt wird der Blick Richtung Zukunft wieder optimistischer. Auch der Geschäftsklimaindex ist auf Erholungskurs.

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Flughafen Dortmund setzt Sicherheitsmaßnahmen um

Der Flughafen Dortmund hat sich auf die Wiederaufnahme des Flugverkehrs vorbereitet. Im gesamten Terminal gilt Maskenpflicht. An den Check-In-Schaltern, beim Boarding und an der Information wurden Plexiglasscheiben aufgebaut. Damit der Mindestabstand von 1,5 Metern überall eingehalten werden kann, wurden Warteräume zusammengelegt und auch die Wartebereiche vor den Kontrollstellen und dem Check-In angepasst.

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IAQ befürchtet weiteren Rückgang bei der beruflichen Ausbildung

Trotz wachsender Beschäftigung in Deutschland bildeten 2018 nur noch 19,7 Prozent der Betriebe aus. 2007 waren es 4,4 Prozent mehr. Die Ausbildungsquote schrumpfte in diesem Zeitraum um 1,7 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Das zeigt eine Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.

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„Deutschland tankt Strom“ geht an den Start

Elektromobilität wird immer beliebter. Mit „Deutschland tankt Strom“ präsentieren die Elektrohandwerke nun eine Plattform, auf der sich Interessierte und E-Auto-Besitzer umfassend rund ums Thema E-Mobilität informieren können. Praktisch: Über die integrierte Fachbetriebssuche lässt sich ganz leicht ein Ansprechpartner aus dem E-Handwerk für Beratung, Installation und Wartung der Ladeinfrastruktur finden.

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Coronakrise: Erheblicher Rückgang bei Minijobs

Die Coronakrise hat zu einem erheblichen Rückgang bei den Minijobs geführt. Ende März waren im gewerblichen Bereich knapp 6,38 Millionen Beschäftigte mit 450-Euro-Jobs in Deutschland gemeldet, 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders stark war der Rückgang im Gastgewerbe: Dort waren gegenüber dem Vorjahresmonat 11,1 Prozent weniger Minijobber tätig. Nur in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Baugewerbe stieg die Zahl an.
In den Privathaushalten war der Rückgang der geringfügig

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Gemeinsamer Appell an die Landesregierung:  Bau- und Planungsbranche fordert umfassendes Innovationspaket für NRW

Zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wendet sich die nordrhein-westfälische Bau- und Planungsbranche in einem dringenden Appell an die NRW-Landesregierung und fordert ein umfassendes und langfristiges Innovationsprogramm der öffentlichen Hand. Das Land Nordrhein-Westfalen wird aufgefordert, eine breit angelegte Investitions- und Innovationsoffensive einzuleiten, die noch in diesem Sommer zu den notwendigen Impulsen führen würde. Nur so kann es nach Überzeugung der Verbände und Kammern gelingen, das wirtschaftliche Überleben der in der Wertschöpfungskette »Bau« beteiligten Architektinnen und Architekten, Ingenieure oder Handwerker im Bauhaupt- oder -ausbaugewerbe zu sichern.

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Metropole Ruhr beliebt bei ausländischen Investoren

Ausländische Investoren haben ein Faible für die Metropole Ruhr: Die Region belegt landesweit den zweiten Rang bei den ausländischen Direktinvestitionen (FDI – Foreign Direct Investment): 74 Neuansiedlungen und Erweiterungsprojekte zählte die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST. 2019 im Ruhrgebiet. Das sind 17 Prozent aller FDI-Projekte. Rang eins belegt die Region Düsseldorf mit 41 Prozent.

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Dipl.-Ök. Hermann Schulte-Hiltrop Hauptgeschäftsführer BAUVERBÄNDE.NRW

Gefahr von Auftragslöchern: Kommunen dürfen Aufträge nicht mehr aufschieben

Trotz erheblicher Einschränkungen laufen vielerorts die Baustellen noch weiter. Wie lange ist fraglich, denn während zum Jahresanfang die Auftragsbücher vieler Bauunternehmen in Nordrhein-Westfalen noch gut gefüllt waren, ist das Polster nun geschrumpft. Der Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, Hermann Schulte-Hiltrop erklärt hierzu: „Wir sind zwar froh, dass es bisher noch gelungen ist, die Bautätigkeit in Nordrhein-Westfalen weitgehend aufrechtzuerhalten. Allerdings ist dies insbesondere dem Auftragspolster zu verdanken, mit dem die Branche noch in das Jahr 2020 gestartet ist.“

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ZDK: Autohandel spürt massive Kaufzurückhaltung

Drei Wochen nach dem Neustart berichtet der stationäre Autohandel über eine massive Kaufzurückhaltung der Kunden. Das zeigen die Ergebnisse einer ZDK-Blitzumfrage, die vom 4. bis 11. Mai durchgeführt wurde. Daran nahmen 1 357 Autohändler teil. Für mehr als die Hälfte (52,6%) der befragten Händler liegen die Neuwagenverkäufe demnach um 50 Prozent und mehr unter den Vergleichszahlen des Vorjahres. Bei 28,7% der Befragten sind Rückgänge zwischen 30 und 50 Prozent zu verzeichnen.

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