2023

Die BAUVERBÄNDE.NRW fordern: EF-55 muss bleiben

„Es ist nicht die Zeit, die Standards zu verschärfen“, sagte Bundesbauministern Geywitz am Montag im RTL-Interview und plädierte dafür, den für 2025 angedachten EF-40-Standard aufzuschieben. Zinswende, Materialknappheit, Energiekriese, enorme Grundstückskosten und der Fachkräftemangel haben den Wohnungsbau mancherorts fast zum Erliegen gebracht. Der Blick auf die Baugenehmigungen macht ebenso wenig Hoffnung für die Zukunft. „Daher freuen wir uns, dass die Bauministerin die Zeichen der Zeit richtig erkannt hat“, urteilt Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop.

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NRW: Im ersten Halbjahr 2023 wurden fast ein Drittel weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt

Im ersten Halbjahr 2023 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter Baugenehmigungen für 21 211 Wohnungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 32,6 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2022 (damals: 31 484 Wohnungen). 17 146 Wohnungen (−36,3 Prozent) sollen in neuen Wohngebäuden und 3 725 (−3,5 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) sind weitere 340 Wohnungen geplant.

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Geschäftsführer der Landesinnungsverbände beraten über Strategien zur Fachkräftesicherung und Serviceangebot der Handwerkorganisation

Beim diesjährigen Geschäftsführerseminar des Unternehmerverbandes Handwerk NRW (UVH)  in Düsseldorf tauschten sich die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Landesinnungsverbände in Nordrhein-Westfalen mit der Geschäftsführerin für Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, Frau Bianca Cristal, über den Fachkräftemangel in Handwerksberufen aus. 

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HWK und IHK verliehen Gründungspreis 2023

Insgesamt sechs Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer wurden im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer (HWK) Dortmund mit dem Gründungspreis geehrt. Die HWK Dortmund und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund zeichneten damit besonderes Engagement von jeweils drei jungen Mitgliedsunternehmen aus. „Mit dem Gründungspreis sollen außergewöhnliche Leistungen anerkannt werden und Mut gemacht werden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen“, sagte HWK-Hauptgeschäftsführer Carsten Harder. „Wir stehen in den kommenden Jahren vor vielen Herausforderungen, die wir nur mit dem Handwerk lösen können – besonders mit Blick auf die Klima- und Nachhaltigkeitswende. Dafür brauchen wir nicht nur gut ausgebildete Fachkräfte, sondern auch Unternehmerinnen und Unternehmer, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und ihr Know-how weitergeben. Wir freuen uns, heute sechs erfolgreiche Gründerinnen und Gründer auszuzeichnen, die mit Ihrem Können und der Leidenschaft für ihren Beruf der Wirtschaft neue Impulse geben.“

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Resilientes Ruhrgebiet trotzte 2022 globalen Krisen – Sorgen um Fortsetzung der Aufholjagd wachsen

Trotz aller globalen Krisen war 2022 ein gutes Jahr für die Beschäftigung im Ruhrgebiet: In der Metropole Ruhr waren insgesamt knapp 1,85 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dies ist ein historischer Höchststand seit 1976 und entspricht einem Plus von 38.527 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr (+2,1 %). Damit liegt das Beschäftigungswachstum der Metropole Ruhr in 2022 (+2,1 %) über dem Landesniveau (1,9 %) und dem Vergleichswert für Deutschland (+1,9 %). So ein Ergebnis des Wirtschaftsberichts Ruhr, den die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) am Donnerstag vorgestellt hat.

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Zahl der Minijobber leicht gestiegen

Knapp 6,96 Millionen Menschen arbeiten in einem Minijob. Laut der Minijob-Zentrale mit Sitz in Bochum ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten im Vergleich zum letzten Quartal leicht gestiegen. Während im Juni 2023 im gewerblichen Bereich 6.686.832 und in Privathaushalten 269.081 Mini-Jobber arbeiteten, waren es im März 2023 im gewerblichen Bereich 6.468.370 und in Privathaushalten 264.510. Damit ist in den Privathaushalten der Anteil im Vergleich zum Vorquartal um 1,7 Prozent gestiegen. Im gewerblichen Bereich stieg der Anteil im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent. Die Minijob-Zentrale begründet den Anstieg damit, dass die während der Corona-Pandemie weggebrochenen Jobs nun wieder auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden.

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16 Millionen Euro für Projekte zur IGA 2027 und die Quartiere im Umfeld

Zwei Förderbescheide über Landes- und Bundesmittel aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für Projekte rund um die Internationale Gartenausstellung 2027 gehen nach Dortmund. Eine Förderung in Höhe von 8,312 Millionen Euro übergab der Arnsberger Regierungspräsident Heinrich Böckelühr an den Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal. Die Städtebauförderung soll genutzt werden, um eine neue Grünanlage für die Menschen in der Nachbarschaft des Dortmunder Kokereiparks zu errichten, die nach der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 dauerhaft für alle zur Verfügung steht. Der zweite Förderbescheid in Höhe von rund 7,831 Millionen Euro ging an die Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in Dortmund, Ursula Mehrfeld.

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Maler- und Lackierer-Innung feiert 39 neue Gesellinnen und Gesellen

„Ab heute machen Sie die Welt als ausgebildete Maler und Lackierer ein bisschen bunter. Herzlichen Glückwunsch!“ – mit diesen Worten begrüßte Obermeister Matthias Behr am Freitag 39 frischgebackene Gesellinnen und Gesellen im Maler- und Lackiererhandwerk. Die Absolventinnen und Absolventen der Winter-Gesellenprüfung 2022/2023 und der Sommergesellenprüfung 2022 erhielten im Ausbildungszentrum des Handwerks in Dortmund Körne von der Maler- und Lackierer-Innung Dortmund und Lünen ihren Gesellenbrief.

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Dachdecker-„Superhelden“ wollen im Handwerk hoch hinaus

„Ihr habt Euch für einen faszinierenden Beruf entschieden – herzlich willkommen im Dachdecker-Handwerk“ begrüßte der Obermeister der Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen, Dirk Sindermann, am Freitag (18.8.) gleich 40 neue Auszubildende in den Räumen der Dachdecker-Einkaufsgenossenschaft DEG Dach-Fassade-Holz eG. Auch Andreas Hauf, Vorstand der gastgebenden DEG Dach-Fassade-Holz eG ließ es sich nicht nehmen, die angehenden Dachdecker mit motivierenden Worten zum Start ins Berufsleben zu begrüßen. 

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Reinigung rocks again!

Ein sauberer Drumteppich, staubtrockene Bässe, glasklar gespielte Riffs und glänzende Soli: Dass Gebäudereiniger richtig abrocken können, bewies jetzt die Gebäudereiniger-Innung Dortmund. Rund 100 Gäste waren zur traditionellen Rocknacht der Handwerker in die Schulungsstätte der Gebäudereiniger-Innung nach Dortmund-Körne gekommen. Dort wurden sie von Obermeister Kai-Gerhard Kullik und Geschäftsführer Volker Walters begrüßt, die sich besonders darüber freuten, es nach drei Jahren Corona-Pause endlich mal wieder richtig „krachen“ zu lassen

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BVB schreibt erstmals seit Corona wieder schwarze Zahlen

Fußball-Erstligist Borussia Dortmund hat im Geschäftsjahr 2022/23 eine Bruttokonzerngesamtleistung in Höhe von 515,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Zuwachs von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (456,9 Millionen Euro). Erstmals nach Ausbruch der Corona-Pandemie schreibt der BVB damit wieder schwarze Zahlen. Das Konzernergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr schließt mit einem Plus in Höhe von 9,6 Millionen Euro ab. Das gab die Geschäftsführung heute bei der Bilanzpressekonferenz bekannt. Nach Wegfall aller pandemiebedingten Restriktionen konnte der Vizemeister sein Heimstadion bei allen Heimspielen voll auslasten und erzielte in der Bundesliga den höchsten Zuschauerschnitt (81.228). In der Folge stiegen die Erlöse in den Bereichen Ticketing (+20,8 Millionen Euro) und Conference, Catering, Sonstige (+15,6 Millionen Euro) deutlich.

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NRW: Rückgang der Reallöhne im zweiten Quartal 2023 gestoppt

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lagen in Nordrhein-Westfalen im zweiten Quartal 2023 real – also preisbereinigt – um 0,1  Prozent über denen des Vorjahreszeitraums. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich der in den vergangenen Quartalen beobachtete Rückgang der Reallöhne nicht fortgesetzt. Der Anstieg der Nominallöhne um +6,3 Prozent übertraf den der Verbraucherpreise (+6,2 Prozent). Der in den vergangenen sieben Quartalen eingetretene Rückgang der Reallöhne wurde damit gestoppt.

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