Wirtschaft

August 2024: Schwache Konjunktur hat Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr im Griff

Im August 2024 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 276.839 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (August 2023) 10.252 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 3,8 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Juli 2024 steigt die Zahl der Arbeitslosen deutlich um 2.970 Personen, was einem Anstieg von 1,1 Prozent entspricht. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist aufgrund der Sommerferien und dem damit zusammenfallenden Ende vieler arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zur Jahresmitte sowie dem Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen durchaus nicht ungewöhnlich. Allerdings führt die schwache Konjunktur und das schwierige gesamtwirtschaftliche Klima dazu, dass deutlich weniger eingestellt wurde als in den vergangenen Jahren.

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UNITED.nrw- neues Portal zur Berufsorientierung

Mit UNITED.nrw geht ein neues Portal zur Berufsorientierung an den Start. Es ist mit Beginn des neuen Schuljahres am Mittwoch, 21. August freigeschaltet worden. Dort werden Infos gebündelt, die vorher an vielen verschiedenen Stellen zu finden waren. „Als Kreis ist es auch unsere Aufgabe, Informationen zu bündeln und besser auffindbar zu machen“, so Landrat Mario Löhr. „Und da mussten wir besser werden. Wir haben also mit UNITED.nrw ein Portal geschaffen, auf das unsere Partner zurückgreifen können. Neben Tipps zur Bewerbung und dem Vorstellungsgespräch, erfahren Jugendliche dort auch, wo sie Praktikums- und Ausbildungsstellen finden können.“

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Alleinerziehende arbeiten häufig in Vollzeit

Der Anteil Alleinerziehender in Familien mit minderjährigen Kindern liegt im Ruhrgebiet mit 23,9 Prozent leicht über dem Landes- (19,4 Prozent) und dem Bundesdurchschnitt (19,9 Prozent). In den allermeisten Fällen (83,3 Prozent) handelt es sich dabei um alleinerziehende Mütter. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Berechnung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung zur Situation alleinerziehender Familien.

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NRW: Regionale Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen

Im Jahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Der Wert belief sich auf rund 794 Milliarden Euro (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichten Duisburg (+12,7 Prozent), Bochum (+12,1 Prozent) und Gelsenkirchen (+11,7 Prozent) die höchsten Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr.

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Kostenindex Textilservice nähert sich im 1. Quartal 2024 Allzeithoch an

Nachdem der Kostenindex für den Textilservice nach erreichen seines bisherigen Allzeithochs im Oktober 2023 (126,5 Punkte) zum Ende des vergangenen Jahres wieder gesunken ist, steigt er zum Ende des ersten Quartals 2024 wieder an. Mit einem Indexwert von 126,0 Punkten verbleibt der Index damit auch weiterhin auf einem Rekordniveau. Verantwortlich für den erneuten Anstieg im Jahr 2024 sind Steigerungen der Kosten für Personal, Textilien, Wasser und Energie. 

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Ruhr-Wirtschaft: Leichte Erholung, aber gedämpfte Erwartungen für die zweite Jahreshälfte

Die Wirtschaft verharrt auf vergleichsweise niedrigen Niveau: Bei der aktuelle Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände (AGV) Ruhr/Westfalen in Bochum zeigen sich viele Unternehmen verhalten. 69 Prozent bewerten ihre Geschäftslage im ersten Halbjahr positiv. Im Vorjahresvergleich haben sich fast alle Einzelparameter deutlich verbessert. Die Positivmeldungen bei Inlandsaufträgen stiegen von 24 auf 45 Prozent, bei den Umsätzen von 28 auf fast 51 Prozent. Dass jedoch nur knapp 56 Prozent der Befragten ihre Erträge als gut oder befriedigend bewerten, ist laut AGV Ruhr/Westfalen zu wenig.

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Westfalenhallen Unternehmensgruppe knackt Rekordgeschäftsjahr

Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH hat das vergangene Jahr mit einem Rekordumsatz von 60 Millionen Euro abgeschlossen. Damit erzielte sie den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte und konnte die Erfolgsjahre 2017 bis 2019 überholen. Im Verbund der Tochtergesellschaften Messe Dortmund, Kongress Dortmund und Westfalenhalle konnte die Unternehmensgruppe 2023 den Umsatz generieren. Das sind rund 18 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

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Home-Office und Jobrad: Unternehmen werben mit Benefits um Mitarbeiter

Mit zahlreichen Zusatzleistungen werben Unternehmen um Mitarbeitende. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen mit Sitz in Bochum. Vor allem Mobilitäts- und Flexibilitäts-Benefits sind gefragt: Home-Office und Jobrad bieten 81 bzw. 70 Prozent der Betriebe an. 43 Prozent der Unternehmen stellen vergünstigte Mitarbeiterverpflegung bereit, knapp 23 Prozent bieten Tankgutscheine und rund 20 Prozent vergünstigte Zugtickets. Auch das Thema Gesundheit wird groß geschrieben: Medizinische Checkups (44 Prozent), Gesundheitstage (48 Prozent) und Betriebssport (52 Prozent) sind gängige Angebote, Sabbaticals (acht Prozent), Jobsharing (vier Prozent) oder zusätzliche Urlaubstage (15 Prozent) stellen dagegen eher die Ausnahme dar.

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Gewerbesteuermessbetrag je Betriebsstätte im Zehnjahresvergleich über 15 Prozent gestiegen

Die Betriebe in Nordrhein-Westfalen haben im Zehnjahresvergleich kontinuierlich mehr Gewerbeertrag (der für die Berechnung der Gewerbesteuer bereinigte Gewinn) erwirtschaftet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis jetzt verfügbarer Steuerdaten mitteilt, lag der Gewerbesteuermessbetrag je Betriebsstätte im Jahr 2019 bei 2 980 Euro. Damit lag er um 15,5 Prozent höher als im Jahr 2010 (damals: durchschnittlich 2 581 Euro).

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Geschäftslage hat sich nach turbulenten Jahren teilweise stabilisiert 

Die Geschäftslage im Handwerk hat sich stabilisiert. Das belegt die Frühjahrsumfrage zur Konjunktur der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. 86 Prozent der Betriebe sind mit ihrer aktuellen Situation zufrieden (Herbst 2023: 86 Prozent / Frühjahr 2023: 88 Prozent). Für das nächste halbe Jahr rechnen 85 Prozent mit einer zumindest befriedigenden Entwicklung (Herbst 2023: 73 Prozent / Frühjahr 2023: 83 Prozent). Der Geschäftsklimaindex liegt bei fast 86 Prozent.

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Konsumklima: Zwei-Jahres-Hoch auf niedrigem Niveau

Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im April dieses Jahres fort. Die Einkommenserwartung legt spürbar zu, die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung steigen moderat. Das Konsumklima verbessert sich damit zum dritten Mal in Folge. In der Prognose für Mai nimmt der Indikator im Vergleich zum Vormonat (revidiert -27,3 Punkte) um 3,1 Zähler auf -24,2 Punkte zu. Er erreicht damit ein Zwei-Jahres-Hoch, allerdings immer noch auf einem überaus niedrigen Niveau

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Zeit, endlich den Wachstumsturbo zu zünden

Anlässlich der Veröffentlichung der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung am 24. April erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Erneut ist ein allenfalls nur minimales Wachstum zu erwarten, erneut ist kein deutlicher Wachstumsanschub zu erkennen, erneut wird der wirtschaftspolitische Handlungsdruck deutlich, erneut stellt sich die Frage: Wo bleiben die überfälligen Reformen, um endlich die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu stärken? Es ist dringend an der Zeit, zu machen und ein mutiges, mittelstandsorientiertes Wachstumspaket auf die Straße zu bringen.“

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