Wirtschaft

Studie der Ruhr-IHKs: Ruhrgebiet bei ausländischen Unternehmen immer beliebter

Die Metropole Ruhr ist ein beliebter Standort für internationale Unternehmen: Mehr als 31.000 ausländische Firmen, Gewerbetreibende und Investoren aus 154 Ländern haben sich im Ruhrgebiet niedergelassen – 23 Prozent mehr als noch 2016. Das geht aus der Studie „Ruhrwirtschaft International – Ausländische Unternehmen im Ruhrgebiet 2022/23“ hervor, die unter der Regie der IHK zu Dortmund in Zusammenarbeit mit den anderen Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebiets entstand.

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna zeigt sich erstaunlich stabil in Zeiten exogener Schocks

Während sich 2022 die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin auf dem Arbeitsmarkt zeigten, so war im vergangenen Jahr der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die damit verbundenen Folgen und Sanktionen prägend für die Entwicklung des Arbeitsmarktes auch im Kreis Unna. Der Bestand an erwerbsfähig gemeldeten Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit hat sich von 63 Personen noch im Dezember 2021 auf 2.228 Personen im Dezember 2022 signifikant erhöht. Diese Zahl ist fast identisch mit der Zahl sonstiger arbeitssuchender Personen mit Fluchtmigrationshintergrund exklusive Personen mit ukrainischer Herkunft, die ihrerseits bei 2.231 Personen im Kreis Unna liegt.

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Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr zeigt sich auch im Januar 2023 krisenfest

59.290 Personen waren im Januar 2023 im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2022) 11.600 Personen mehr, was einer Zunahme von 4,7 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Dezember 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls um 8.625 Personen gestiegen, was eine Zunahme von 3,4 Prozent bedeutet. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit hält sich dabei trotz der schwierigen konjunkturellen Lage in Folge der Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg in einem saisontypischen Ausmaß.

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Südwestfälische Unternehmen blicken mit Skepsis in die Zukunft

Die befürchteten drastischen Energieengpässe sind nicht eingetreten, die Corona-Winterwelle ist ausgeblieben und die starke Inflation hat nachgelassen. Trotzdem blicken die Unternehmen im Märkischen Südwestfalen eher skeptisch auf die wirtschaftliche Entwicklung. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Vor allem die Unsicherheit über die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise, der Fachkräftemangel, die marode Infrastruktur, Bürokratiebelastungen und die Mängel im Bildungswesen drücken auf die Stimmung der Wirtschaft.

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NRW-Exporte im November 2022 um 13,1 Prozent gestiegen

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im November 2022 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 13,1 Prozent mehr als im November 2021. Der Wert der Importe war mit 27,1 Milliarden Euro um 8,8 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat (damals: 24,9 Milliarden Euro).

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Zahl der Erwerbstätigen im Ruhrgebiet leicht gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Metropole Ruhr ist 2021 um 0,12 Prozent auf knapp 2,46 Millionen gestiegen. Davon waren 315.500 marginal beschäftigt (minus 12.300). Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, hatten im Ruhrgebiet die meisten Erwerbstätigen ihren Arbeitsort in Essen (339.100) und Dortmund (332.800). In neun der 15 Kreise bzw. kreisfreien Städte stieg die Erwerbstätigenzahl. Die höchsten Zuwächse gab es in Bochum (plus 1,2 Prozent) und Herne (plus 1,1 Prozent).

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RWI-Konjunkturprognose erwartet Plus von 1,8 Prozent in der Wirtschaftsleistung

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erwartet in seiner neuesten Prognose keine tiefe Rezession, aber weiterhin konjunkturelle Dämpfer. Die Wirtschaftsexperten des Essener Instituts gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 1,8 Prozent zunimmt. Das sind 0,7 Prozentpunkte mehr als in der Prognose vom September dieses Jahres erwartet. Für 2023 prognostiziert das RWI einen Rückgang von -0,1 statt 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum. Für 2024 wird nur noch ein Anstieg von 1,9 Prozent erwartet – zuvor waren die Wissenschaftler von 2,6 Prozent ausgegangen. Laut RWI wird die Arbeitslosenquote im kommenden Jahr auf erwartete 5,5 Prozent steigen, 2024 folgt ein leichter Rückgang auf 5,3 Prozent. Die Inflationsrate dürfte im nächsten Jahr auf 5,8 Prozent fallen, im übernächsten Jahr weiter auf 2,5 Prozent abnehmen.

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NRW-Handwerk: 9,1 Prozent mehr Umsatz im dritten Quartal 2022

Im dritten Quartal 2022 ist der Umsatz der Handwerksunternehmen im zulassungspflichtigen Handwerk in Nordrhein-Westfalen nominal – also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 9,1 Prozent höher gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die Beschäftigtenzahl im Handwerk geringfügig unter dem Niveau des dritten Quartals 2021 (−0,2 Prozent).

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NRW: 15,6 Prozent weniger Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im dritten Quartal 2022 als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes sind im dritten Quartal 2022 um 15,6 Prozent niedriger gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich die Auftragslage sowohl im Tiefbau (−6,4 Prozent) als auch im Hochbau (−22,9 Prozent) verschlechtert.

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Härtefallregelung zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen erhalten in Härtefällen zusätzliche Unterstützung, wenn steigende Energiepreise trotz Strom- und Gaspreisbremse ihre Existenz gefährden. Das haben die Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder auf einer Sonder-Wirtschaftsministerkonferenz beschlossen.

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NRW-Inflationsrate liegt im Oktober 2022 bei 11,0 Prozent

Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von Oktober 2021 bis Oktober 2022 um 11,0 Prozent gestiegen (Basisjahr 2015 = 100); das ist die höchste Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen seit Anfang der 1950er Jahre. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (September 2022) um 1,2 Prozent.

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Konjunkturbericht der Ruhr-IHKs zeigt pessimistisches Stimmungsbild der Wirtschaft

Hohe Energiepreise und Inflation belasten die Wirtschaft in der Metropole Ruhr massiv. So pessimistisch wie derzeit waren die Unternehmen der Region zuletzt als Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise Anfang 2009. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Ruhr-Industrie- und Handelskammern. Stark eingebrochen sind vor allem die Erwartungen. Die zukünftige Geschäftslage sieht mehr als jeder zweite Betrieb (52 Prozent) pessimistisch. Vor einem halben Jahr erwartete nur jedes sechste und vor einem Jahr jedes siebte Unternehmen eine negative weitere Entwicklung.

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