NH-Nachrichten

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Prof. Ulrike Lembke ist „Sprachpanscher 2022“

In den Medien gab es für das Gutachten viel Häme, jetzt kommt noch der Titel „Sprachpanscher 2022“ dazu. Im Dezember 2021 veröffentlichte Prof. Ulrike Lembke (HU Berlin) zusammen mit der Stadt Hannover ein Gutachten zum Gendern, das sie Stadt in Auftrag gegeben hatte. Dass eine Juristin die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ als verfassungswidrig einstufte, verblüffte nicht nur Medien, sondern auch viele ihrer Kollegen. „Das war ein lupenreines Gefälligkeitsgutachten, mit dem sich die Stadt Hannover selbst auf die Schulter klopfen konnte“, sagt Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache (VDS).

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Ausbildungsstart: Mehr Azubis als im Vorjahr 

Am Montag hat das neue Ausbildungsjahr begonnen. Für viele Schulabgänger ist eine Lehre der erste Schritt ins Berufsleben. Mehr als 2.700 neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse hat die Handwerkskammer (HWK) Dortmund erfasst, das sind 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Für Bewerberinnen und Bewerber gibt es weiterhin gute Chancen, in diesem Jahr mit einer Ausbildung im Handwerk zu starten – rund 780 Stellen sind noch unbesetzt.

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Ein halbes Jahrhundert dem Betrieb treu geblieben

Mit 14 Jahren, gleich nach seinem Schulabschluss, begann Hans-Jürgen Michalak 1972 seine Lehre bei der Elektra Brinkmann GmbH & Co. KG an der Märkischen Straße in Dortmund. Heute, 50 Jahre später, ist der 64-jährige gebürtige Dortmunder immer noch im Dienst. Ein wirklich außergewöhnliches Jubiläum, fanden auch Obermeister Volker Conradi und Geschäftsführer Joachim Susewind von der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen, die am Montag dem Jubilar und dem Betrieb herzlich gratulierten.

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Cenntro steigt für 2,5 Mio. Euro bei E-Cargobike-Entwickler Antric ein

Die Cenntro Electric Group Limited (NASDAQ: CENN), eines der führenden Technologieunternehmen für elektrische Nutzfahrzeuge, hat Ende Juli eine Absichtserklärung für eine strategische Investition in den Bochumer E-Cargobike-Spezialisten Antric GmbH unterzeichnet. Die Antric GmbH ist eine Ausgründung der Universität Bochum unter Leitung von Moritz Heibrock und Eric Diederich. Die Eigenentwicklung des Start-ups, das „Antric One“, ist ein E-Lastenrad mit vier Rädern, das bereits erfolgreich in Europa getestet wurde und speziell auf Lieferdienste und den Transport von Stückgut zugeschnitten ist. Im Zusammenhang mit der Investition plant Cenntro das „Antric One“ in seinem Werk in Herne herzustellen und weltweit zu vermarkten. Hier wird bereits der Cenntro Metro Elektrotransporter gefertigt.

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PLW 2022: Europas größter Berufswettbewerb startet

Jedes Jahr treten die besten Nachwuchskräfte beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW – Profis leisten was) an. Neben Spaß und Anerkennung erhalten die Junghandwerkerinnen und Junghandwerker die Chance, sich ein Stipendium in Höhe bis zu 8.100 Euro, verteilt auf drei Jahre, für fachliche Lehrgänge zu sichern. Über die Handwerkskammer Dortmund können sich junge Spitzenkräfte aus der Region noch bis Montag, 22. August, anmelden. 

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Herzliches Willkommen für neue Auszubildende

Beste Wünsche zum Start in den Beruf gab es jetzt an der Langen Reihe in Dortmund-Körne für Lena Schaumann. Die 21-jährige gebürtige Castrop-Rauxelerin begann zum 1. August ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Bildungskreis Handwerk e.V., dem an die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen angegliederten gemeinnützigen Bildungsträger. Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, der stellv. Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas und der stellv. BKH-Geschäftsführer Martin Rostowski ließen es sich nicht nehmen, die neue Auszubildende persönlich zu begrüßen.

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Neuer Jobcenter-Standort in der Schützenstraße

Es ist der sechste Standort des Jobcenters in Dortmund. Neben den Gebäuden in der Steinstraße, am Südwall, am Kaiserhain, an der Kampstraße und im Königshof ist ein weiteres in der Schützenstraße dazugekommen. Hier werden im sogenannten Bereich „Mitte-Nord“, ehemals im Königshof verortet, Geldleistungen und Arbeitsvermittlung für hilfebedürftige Menschen angeboten, die über 25 Jahre alt sind und in den Postleitzahlbereichen 44145 oder 44135 wohnen.

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ZVSHK-Hauptgeschäftsführer zur Änderung der Fördersätze für die energetische Gebäudesanierung

„Das nennt man wohl im Sport ein klassisches Eigentor. Eine Bundesregierung, die das Land so schnell wie möglich klimaneutral ausrichten will, eine Koalition, die Helmut Bramann: Bürgerinnen und Bürger täglich zum Energiesparen auffordert, ändert in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Förderkonditionen für die energetische Gebäudesanierung. Sie stößt damit alle modernisierungswilligen Investoren vor den Kopf und leistet jenen einen Bärendienst, die auf diesem so wichtigen Feld für CO2 Einsparung und Klimaschutz ihren Kunden urplötzlich neue Förderbedingungen vermitteln müssen: unserem Handwerk, unseren Fachbetrieben.“

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„40 Prozent ist die rote Linie“

ZDH-Präsident Wollseifer äußert sich zu dem vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes: „Wir warnen die Bundesregierung eindringlich davor, die 40-Prozent-Grenze bei den Sozialbeiträgen zu überschreiten. Das gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und trifft gerade das beschäftigungsintensive Handwerk besonders hart. Der Lohnkostenanteil im Handwerk beträgt bis zu 80 Prozent. Die Erhöhung des Zusatzbeitrags bei der Krankenversicherung um 0,3 Prozentpunkte ist eine weitere erhebliche Belastung, zumal auch weitere Beiträge wie die zur Pflegeversicherung steigen dürften.“

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Abrupter Stopp der Förderbedingungen in der energetischen Sanierung verhindert Sanierungen, anstatt sie zu fördern

Zur heute vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigten Änderung der Förderbedingungen im Bereich der energetischen Sanierung erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa:

„Der verkündete Stopp der Förderung von EH-100-Sanierungen und die Anpassung der Fördersätze nach unten ist genau das Gegenteil von dem, was eigentlich notwendig wäre: Eigentümer und Eigentümerinnen bräuchten eine höhere Förderung anstelle einer niedrigeren, wenn man den Umstieg von fossilen auf regenerative Energien ernst meint.“

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