Baugewerbe

Düstere Aussichten für den Wohnungsmarkt

Die heute (25.3.) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Wohnungsbau kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Für den Wohnungsbaumarkt beginnt das neue Jahr fatalerweise, wie das alte endete. Im Hochbau verzeichnen die Bauunternehmen einen nominalen Auftragsrückgang um knapp 5 Prozent, real um 6 Prozent. Das ist maßgeblich auf den Wohnungsbau zurückzuführen. Hier gingen die Order um ca. 16 Prozent zurück, real um ca. 17,5 Prozent. Das war nach dem deutlichen Einbruch bei den Baugenehmigungen im Vorjahr um fast 100.000 Wohnungen auch nicht anders zu erwarten. Diese Entwicklung macht uns große Sorgen. In der anhaltenden Abwärtsspirale am Markt wird es für die Wohnungsbauunternehmen immer schwieriger, die in den Vorjahren neu an Bord geholten Mitarbeiter zu beschäftigen.“

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Wachstumschancengesetz: „Die Menschen warten auf ein politisches Bekenntnis zum Wohnungsbau“

Vor der Entscheidung des Bundesrats am Freitag appelliert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, an Bund und Länder, dem Wachstumschancengesetz und damit der degressiven AfA (Abschreibung für Abnutzung) für Wohngebäude endlich zuzustimmen:„Die Umsetzung der degressiven AfA ist überfällig. Um die Krise im Wohnungsbau in den Griff zu bekommen, ist sie ein entscheidender Baustein, der leider seit nunmehr sechs Monaten fehlt. Investoren und Bauwillige, die ihre Bauvorhaben bislang verschoben oder gar storniert haben, warten dringend auf diesen Impuls, der ihnen wieder mehr Planungssicherheit für ihre Wohnungsbauprojekte gibt.“

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Nachhaltiges und kreislaufgerechtes Bauen: UmBauLabor in Gelsenkirchen eröffnet

Fehlender Wohnraum, stark sanierungsbedürftige Häuser, mehr Klimaschutz – viele Ruhrgebietsstädte stehen vor großen Herausforderungen. Wie lässt sich Abriss vermeiden und Umbauen neu lernen? Welche Chancen, Ressourcen und Werte stecken in einem vermeintlich abrissreifen Haus? Um diese Fragen geht es im UmBauLabor in der Bergmannstraße 23 in Gelsenkirchen-Ückendorf, das heute (14. März) eröffnet wurde.

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EU-Gebäuderichtlinie: „Ein politisches Hick-Hack muss unbedingt vermieden werden“

Zur heute (12.3.24)verabschiedeten europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Die Sanierungspflicht ist glücklicherweise vom Tisch. Wir hoffen nun sehr, dass die Gesetzgebungsdebatte von allen Beteiligten mit Augenmaß geführt wird. Ein politisches Hick-Hack wie beim Gebäudeenergiegesetz muss unbedingt vermieden werden.“

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Immobilienmarkt Ruhr 2023: Widerstandsfähig trotz schwieriger gesamtdeutscher Wirtschaftslage

Die verhaltene wirtschaftliche Lage in Deutschland und die schwierigen Rahmenbedingungen auf dem Immobilienmarkt prägen die Immobiliengeschäfte in der Metropole Ruhr. Während der Immobilienmarktbericht Ruhr für das Jahr 2023 weniger Neubauflächen und Transaktionen verzeichnete, blieb der Logistikmarkt sehr dynamisch. Insgesamt zeigte sich der Markt der Metropole Ruhr bei einer Reihe von Kennzahlen widerstandsfähiger als andere Top-Standorte in Deutschland, teilt die Business Metropole Ruhr GmbH bei der Vorlage des Immobilienmarktberichts Ruhr mit.

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NRW: Bauproduktion im Dezember 2023 um 10,4 Prozent gestiegen

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Dezember 2023 um 10,4 Prozent höher gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verbesserte sich auch die Auftragslage im Bauhauptgewerbe: Die Baunachfrage war im vierten Quartal 2023 um 13,1 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Gute Nachrichten für die Bauwirtschaft – KfW-Kredite laufen wieder an

Das lange Warten auf die die Freigabe der KfW-Kredite endete am Dienstag, 20. Februar 2024. Das Bundesbauministerium gab am Wochenende bekannt, dass alle KfW-Programme uneingeschränkt wieder anlaufen können. Für Fördertöpfe wie den „Klimafreundliche Neubau“ (KFN), die seit Ende letzten Jahres auf Eis liegen, sind das überaus positive Nachrichten.

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20. Westfälischer Fliesentag steigt am 1. März 2024 in Kamen-Kaiserau

Der 20. Westfälische Fliesentag am 1. März 2024 (Beginn: 9 Uhr) im SportCentrum Kaiserau bietet eine einzigartige Plattform, um sich über neueste Trends und Technologien der Branche zu informieren und sich mit Experten auszutauschen. Highlights des Tages: Expertenvorträge, umfangreiche Fachausstellung und wertvolles Networking.

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Weiterhin gilt: Alarmstufe Wohnungsbau! Entwarnung nicht in Sicht

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Die neuen Baugenehmigungszahlen läuten erneut keine Trendwende ein, auch wenn die Veränderungsraten zum Vorjahr nicht mehr so hoch ausfallen. Das Genehmigungsverlangen ist nach 18 Monaten im Rückgang auf einem sehr niedrigen Niveau angekommen. Von Januar bis November wurden 238 500 Wohnungen genehmigt. Das waren 83 200 Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahr. Bei den Mehrfamilienhäusern sank die Genehmigungsquote um 23,8 Prozent. Bei den Einfamilienhäusern waren es minus 38,6 Prozent. Die Trendwende fehlt nach wie vor und das bei größter Wohnungsnot in Deutschland.“

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Stimmung am Bau: Verhaltener Optimismus für das Jahr 2024 erkennbar

Noch ist die Stimmung am Bau durchwachsen, aber es besteht verhaltener Optimismus. Das ist das Ergebnis des aktuellen des „StimmungsBAUrometers“, mit dem die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) das Stimmungsbild in der Baubranche ausgelotet hat. Über 100 Baufirmen waren anonym befragt worden, 81 Prozent blicken trotz aller Wirren auf ein positives Baujahr 2023 zurück.

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Ein Kapitän geht von Bord: Hermann Schulte-Hiltrop segelt in den Ruhestand

Nach fast 22 Jahren unermüdlichen Einsatzes setzt Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, am 31. Dezember 2023 seine Segel in Richtung Ruhestand. Dieser Moment markiert das Ende einer bedeutenden Ära in der nordrhein-westfälischen Bauwirtschaft. Im glanzvollen Ambiente des Bochumer Varieté „et cetera“ fand jetzt die Abschiedsfeier statt, ein würdiger Rahmen für einen Mann, dessen Ruf weit über die Grenzen des Verbandes hinausgeht. Politik und Gesellschaft ehrten seine Leistungen mit ihrer Anwesenheit, ein Zeugnis seines weitreichenden Einflusses.

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NRW-Bauhauptgewerbe: 0,5 Prozent weniger Betriebe und 1,3 Prozent mehr Beschäftigte im Jahr 2023

Mitte 2023 waren in den 13 938 Betrieben des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes 160 193 Personen beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 67 bzw. 0,5 Prozent weniger Betriebe als im Juni 2022. Die Zahl der Beschäftigten war um 2 022 Personen bzw. 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

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